{2 Route 8.

MADRID. b. Museo del Prado:

Färbung und malerischer Behandlung eines der vollendetsten Werke
jes Malers (S. xcıy), 1175. Merkur und Argus, eine spanische
Bauernszene; 1203, der Zwerg Don Antonio el Ingl6s neben einer
Dogge stehend; **1173, die Teppichwirkerinnen („las Hilanderas“)
ler Madrider Fabrik bei der Arbeit, berühmtes farbenprächtiges
Meisterwerk der letzten Zeit (S. xcıv); 1207. Menipp, ein köstlicher
spanischer Volkstypus, um 1650 gemalt, ebenso wie n° 1206 (s.
anten); 1185, Philipp 1V. in vorgerücktem Alter; *1198. der Graf
von Benaverte, höchst liebevoll aufgefaßt; 1206, Asop; 1190.
Marianne von Österreich, zweite Gemahlin Philipps IV.; *1194.
der Bildhauer Martinez Montafigs, ausdrucksvoll und von seltener
Leuchtkraft der hellen grünen Färbung (1636); 1192. Infantin
Margareta (nicht Maria) Teresa, Tochter Philipys IV.; *4169. die
U, Antonius und Paulus in der Wüste, malerisch behandelte Landschaft,
 ans der letzten Zeit des Meisters (1659).
In dem mittleren Raum des Salön principal, dem Eingang zum
Velizquez-Saal gegenüber: Bilder von El Greco: 828, Herabkunft
les h. Geistes; 825. Auferstehung; 822. Kreuztragung; 523, Krcuzigung;
 821. Taufe Jesu; verschiedene Heilige. 1179, 1199, Veläzquez,
 Isabella von Bourbon, erste Gemahlin Philipps IV., auf einem
Schimmel (vcn Veläzquez nur übermaltes älteres Werk), der Hofnarr
 Pernfa, genannt Barbarossa. Darüber 1230. G@oya, Savujagd im
Park von El Pardo, Kopie nach Veläzquez (S. xcrm).
Großer Mittelsaal, hintere Hälfte (Saldn centrab, seceicn segunda),
 In der Mitte zwei Schaukästen mit geschliffenen Kristallen
and Prachtgeräten aus edlen Steinen, Metallen usw., darunter höchst
kostbare Stücke fast von der Bedeutung derer in der Wiener Schatzkammer.
 — Ausschließlich Bilder von Rubens und van Dyck, Rechte
Wand: 1473, »an Dyck, büßender h, Hieronymus. Rubens: 1660,
das Urteil des Paris, für Philipp IV. mit größter Liebe ausgeführtes
Gemälde, -ein glänzendes Zengnis für scine Meisterschaft in der
Darstellung des nackten Körpers; 1658, Kampf der Kentauron und
Lapithen; 1667, Orpheus und Kurydike; 1674. Fortuna. 1478.
an Dyck, Verzückung des h, Franziskus. Rubens: 1646-1657.
üie zwölf Apostel (Schulbilder); *1637. Anbetung der ehernen
Schlange, ausgezeichnet im Ar süruck religiöser Verzückung, in
Kraft und Tiefe der Farbe und Feinheit des Helldunkels (um
{1618-20 wahrscheinlich von van Dyck in Rubens’ Atelier gemalt);
1642. Beweinung Chri-ti; 1645. Rudolf von Habsburg führt
„inen Priester durch den Flnß, unvollendet; *1666, Satyın und
Nymphen bei der Fruchtlese, herrliche Improvisation aus des Malers
letzter Zeit; *1690, „der Liebesgarten“, ein Fest vornehmer Antwerpener
 Familien von novellenartigem Zauber, aus der letzten Zeit
des Meisters, bekannter durch die Wiederholung in der Dresdener
Galerie; 1639, h. Familie; 1661. Achilles unter den Töchtern des
Lykomedes, 1477, 1475, van Dyck, Gefangennalıme Jesu (malerisches
 Meisterstück von großartige lebensvoller Wirkung, ans der