78 Route 8.

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Oyalada

MADRID. b. Museo del Prado:

DieGoya-Säle enthalten zwar
keine malerischen Hauptwerke
des großen Realisten (S.67,68,69),
aber, außer den beiden Bildern:
746. h. Familie, 752. tote Vögel,
die meisten seiner Entwürfe von
Szenen aus dem spanischen Volksleben
 für die Teppichfabrik von
Santa Bärbara (S. 105; vgl.
8. xcvı1; die Teppiche im Escorial
und iu El Pardo), sowie jene
Kdämonischen Malereien, mit
denen er in den letzten Lebensjahren
 sein Landhaus vor dem
Puente de Segovia schmückte.
In der Mitte des letzten Saals
auch * Handzeichnungen Goyas
auf drehbarem Gestell. Sonst ist
die‘ Handzeichnungensammlung
wenig bedeutend.
Zwei französische Säle (s, S. 77;
April 1912 geschlossen), auch aus der
Rofunde der Skulpturensammlung
‘S. 79) zugänglich, enthalten fürstliche
Bildnisse von /. Ranc, 0. ran Loo usw.
— Dahinter der Saal mit dem VER-MÄCHTNIS:
 DES D. RAMÖN ERRAZU,
enthaltend Bilder von Raimundo Madrazo,
 Fortungy;, Rico, Paul Baudıy
(die Woge)
Von den Goyasälen wendet
man sich rt, durch den Gang zur
*8Skulpturensammlung, die
die mittleren Räume des Erdgeschosses
 und die nördl. und
südl. Außengalerie des Hauptzeschosses
 füllt. Den Hauptteil
bilden die von der Königin
Christine von Schweden in Rom
zusammengebrachten Kunstwerke,
 die durch Philipps V.
Gemahlin Isabella Farnese nach
Spanien kamen (vgl. 8. 119).
Katalog von dem Konservator
des‘ Museums, dem Bildhauer
Eduardo‘ Barrön, 1908. Die
Nummern sind den Kunstwerken
aufgeschrieben, aber nicht immer
lsicht zu fnden.