116 Route 95, SEGOYIA,

Alcäzarı

seine Amme von cinem Balkon des Alkazar fallen ließ (1960), eine silberne
ustodia und der Carro tfriunfal für die Fronleichnamsprozession. -—
Weiter die Sala capitular, mit eigentümlichen, auf Kupfer und Marmor
 gemalten Bildern, — #ie Besteigung des Turms ist beschwerlich
(131 sehr schlechte Stufen; Aufstieg von der 1. Kapelle des r, Seitenschiffs;
‚em Türmer 50 c.), lohnt aber wegen der umfassenden Aussicht.
Dem nördlichen Querschiff der Kathedrale schräg gegenüber,
Ualle de los Leones 6, die Casa del Marquis del Arco (Pl, 4: 092),
mit platereskem Hofe, — Die Fortsetzung der Calle Leones, die
Canongfa Nueva, führt bei der Plaza S, Andres vorüber,
Die Kirche S. Andres (PL B 2), ein modernisierter romanischer
Bau aus dem xImr, Jahrh., enthält Malereien von Al. de Herrera am
Hauptaltar. Von dem Platz kann man s,ö. nach der Puerta de
8, Andres (Pl. 16: B 2) hinabsteigen und dann ostwärts, an der hier
wohlerhaltenen Stadtmauer entlang, nach dem Paseo de Isabel 11
gelangen (S. 117). — Die Canongia Nueva mündet westl, auf den
Platz vor dem Alcäzar, auf dem sich seit 1910 ein wirkungsvolles
Denkmal für Daoiz und Velarde, die Helden des 2. Mai 1808 (S. 60),
von A. Marinas, erhebt,
Der KAlcazar (Pl. A 2), ursprünglich im xt. Jahrh, von Alfons VI.
von Kastilien errichtet, aber 1352-58 fast ganz erneut und nach
ılem Brande von 1862 wiederhergestellt, bietet ein gutes Beispiel altkastilischer
 Burgen. Doch stammen nur noch die Grundmauern mit
den mächtigen Ecktürmen, der oben von zehn halbrunden Cubos
umkränzten Torre de Juan IT md der Torre del Homenaje im W.,
aus dem xIv, Jahrhundert. Das Innere (nachm, 1-7 Uhr zugänglich)
dient jetzt als Kriegsarchiv, Von der ehem, Ausschmückung (S.1xxx1)
sind nur dürftige Reste übrig. Von dem dicken Turm hat man einen
hübschen Blick auf die Kathedrale und Umgebung.
Vom Alkazarplatz gelangt man n.ö. nach dem alten Stadttore
Puerta de Santiago (Pl. B 1) und weiter, der Calle de la Puerta de
Santiago folgend, dann an der ersten Treppe vorbei, ehe sich die
Straße abwärts senkt, r. auf Stufen zu der Plaza de S. Esteban
(Pl. CO 1, 2), die n.w. von der gleichn, Kirche, ö, von dem bischöfl,
Palast (Pl. 15) begrenzt wird, San Esteban ist ein romanischer
Bau des x, Jahrh., mit schöner Säulenhalle auf der W.- und
5.-Seite, Das einfache Innere enthält einige altspanische Bilder
(vgl. S. 1xxvmn). Der schöne, wegen starker Neigung 1903 abgevrochene
 Glockenturm wird wieder aufgebaut, die ganze Kirche
wird restauriert und ist zur Zeit geschlossen.
IL. vom bischöfl. Palast führen die Calle de la Victoria und
C. Valdeläguila zur Kirche S. Trinidad. An der Westseite des
Platzes (1.) die Casa de Hercules (Pl.2: C 1), ehemals befestigter
Palast des Juan Arias de 1a Hoz, wovon noch der Torreön von außen
sichtbar ist, jetzt Dominikanerinnenkloster. Weiter durch die Calle
de la Trinidad und C, S, Agustin und 1. über den gleichnamigen
Platz, an der Kirche S. Agustin (Pl. 11: D 1), von der nur noch die
Außenmauern stehen, r. vorbei nach der ehemaliren Kirche San