a. Kathedrale. TOLEDO. ‚9d, Route. 133

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Bassano, Beschneidung; Rubens (Kopie), Madonna mit Heiligen;
Zuido Reni, die H, Karl Borromäus und Philipp Neri; Tizian (Kopie),
Papst Paul III, ; X Greco, h. Franz. — In der RorzrfaA, in der NO.-Keke
 des Gebäudes, werden jetzt die schön gestickten Meßgewänder
(Kopas), z. T. aus dem XvI, Jahrh., gezeigt. — Eine Tür an der Westwand
 der Sakristei führt in das Ochavo („Achteck“), mit der Relijuiensammlung
 (Relicario) — Die CAPILLA DE LA VIRGEN DEL
SAGRARIO (Gr, 28) enthält ein hochverehrtes Heiligenbild der
Ihronenden Jungfrau, ‘das fast ganz von Kostbarkeiten verhüllt ist.
Vor diesen Kapellen im Seitenschiff die Grabstätte des Erzbischofs
 Luis Fernändez Portocarrero (} 1709), des sogen. Königsmachers,
 eine Kupferplatte mit der Inschrift: „Hic jacet pulvis cinis
at nihil“.
Nun an der Puerta del Reloj (Gr. 8; S. 128) vorbei und im nördl.
Seitenschiff zunächst r. zu der gotischen CAPILLA DE SAN PrDrRo
(Gr. 29), jetzt Pfarrkirche, erbaut von dem Erzbischof Sancho de
Rojas (+ 1422), Ende des xvıı, Jahrh. erneut; 1]. über der Sillerfa
das schöne Grabmal des Erzbischofs, ursprünglich in der Mitte. Die
Gemälde sind von Bayeu. — Es folgt r. die Innenseite der Puerta de
Santa Catalina (Gr. 7; S. 128), dann die Kapellen de la Virgen de
‚a Piedad (Gr. 30) und de la Pila Bautismal (Gr. 317), mit schönem
Portal und einem Gitter von Domingo de CEspedes. Das bronzene
Faufbecken (pila), sowie die beiden Retablos an den Seitenwänden
sind von Franz von Antwerpen. — Vor dem Altar der Capilla
Te Nuestra Sefora de la Antigua (Gr. 32) wurden in den Maurenkriegen
 die spanischen Banner geweiht. — Unter dem Turm die
CAPILLA DE SAN JUAN (Gr. 834), nach 1537 von Alonso de Covaryubias
 im Renaissancestil erbaut; an dem schönen Portal ein Relief,
Öhristus und Petrus (Domine quo vadis?). Das Innere ist seit 1890
für den *Domschatz (Tesoro mayor) eingerichtet,
Das Hauptstück des Domschatzes ist (n° 53) die berühmte *Custodia
von Enrique de Arphe (S. LXX), „das letzte Wort der Gotik in der kirch-1
 Goldschmiedekunst Spaniens“, Sie wurde für den Kardinal Jimenez
524 gearbeitet und ist fast 8m hoch und 172kg schwer, mit 260 Statuetten
de vergoldetem Süber; die 134kg schwere Monstranz darin ist aus dem
$ Olde gearbeitet, das Kolumbus von seiner ersten Entdeckungsreise zurück -
Macht, Man bewahrt hier ferner: r. vom Eingang 21. die Garderobe der
A) Jungfrau {Virgen del Sagrario; s. oben); 9. das angebliche Schwert
gufons VL; 1-4. die 4 Erdteile (Globen); zwischen ihnen 91. ein Marmorbild
Mn h. Leocadia in halber Lebensgröße, von Al, Berruguete (S. LXvVIMN); 1. vom
39 Gang 97. eine Statuette des h. Franziskus von Pedro de Mena (S. LXXIV);
Sn die Cruz de I@ Manga, von Gregorio de Varona (XVI, Jahrh.); 96, &amp;2.
Di silberne Reliefs, Raub der Sabinerinnen und Tod des Darius, von
Zenwenuto Cellini (?); ferner ein Altärchen mit byzantinischen Reliefs, eine
“Omanische Madonna aus Silherhlech, eine gotische Elfenbeinstatuette der
bh. Jungfrau u. 8.
3 Die kleine CAPILLA DE LA DESCENSIGN DE NUESTRA SpNoRA (Gr.
5) wurde 1610 in Form eines pyramidalen gotischen Turmes auf
ler Stelle des Hauptaltars der ältesten Kirche erbaut, wo nach der
Legende die h. Jungfrau am 18. Dez. 666 dem h. Ildefons, der die
»Nmaculada concepei6n“ verteidirt hatte. die „Kasel“ (casılla, Meß-