und nördl. Stadtteil. TOLEDO, 9d, Route. 137

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(8. 1xvın), der in diesem Hospital im J. 1564 starb, R. vom Altar
jas Bildnis des Erzbischofs von EL Greco; zwei andere Bilder des
Künstlers, Taufe Christi und heil, Familie, an den Seitenaltären, —
Dem Hospital gegenüber im O. sind zwischen den Häusern der
Vorstadt Covachuelas die Reste eines römischen Amphitheaters (Pl. 4 :
D 1) versteckt.
Das jetzt freigelegte und wiederhergestellte maurische Landtor,
*Puerta Visagra antigua (Pl, C 3), westl. von der Visagra actual,
auf dem Wege außen ’an der Stadtmauer hin oder an den Häusern
längs der Kirche Santiago vorüber zu erreichen, stammt aus dem
IX. Jahrh. und hat seine ursprüngliche Gestalt fast ganz bewahrt.
Mit seinem doppelten Torschluß, Fallgatter, Rundsäulen einerseits,
Tonnengewölbe und Rundbogen anderseits ist es ein merkwürdiges
Denkmal für die Entwicklung der maurischen Festungsbaukunst
aus der römischen,
Eine breite baumbepflanzte Straße führt hier, unterhalb der Dipulaclön
provinciak (Pl. C 3), wo einige Trümmer vom Palaste der Bargas erhalten
ind, sowie unterhalb des Hospital de Dementes (Pl. B 8, 4; gewöhnlich e
Nuncio, bei Cervantes : Casa del Nuncio) vorüber, südwestl. nach der Puerta
Jlel Cambrön (S. 140); — eine andere Straße westl., an unbedeutenden
römischen Ruinen (Pl. B 2, 3), den Resten eines Zirkus, vorbei zur Wailenfabrik
 (S. 140).
Wir wenden uns von der Puerta Visagra antigua südöstl. an
Santiago vorbei zur Puerta del Sol und durch die Puerta del Cristo
de la Lug (Pl. 2: D 3) wieder in die innere Stadt und steigen hinauf
zu der in Restaurierung begriffenen Ermita
El Cristo de la Luz (Pl. D 8; Eintritt 1/2 p.). Diese kleine
interessante Moschee (mezquita), die in christlicher Zeit auf der Ostjeite
 erweitert wurde, scheint nach der auf der Eingangsseite erhaltenen
 Ziegelinschrift im J. 922 erbaut worden zu sein; die Säulen
stammen aus einer westgotischen Kirche (vgl. S. .vr und LXXVI).
Der Name erinnert an die wunderbare Entdeckung eines seit der
Üotenzeit vermauerten Kruzifixes, das mit noch brennender Lampe
an dieser Stelle, vor der das Pferd des Cid beim Einzug Alfons’ VI.
niederkniete, gefunden wurde. — Aus dem Hofe der Ermita steigt
Man auf die Puerta del Sol (8. 136), die ein gutes Bild mittelaltericher
 Befestigungskunst gibt. Weite Aussicht von dem flachen Dache,
Gegenüber steigt s.w. die Cuesta de Carmelitos steil hinauf
zu der Kirche San Vicente Anejo (Pl. D 4) an der gleichnamigen
Plaza, und zu der KUNSTAKADEMIE (Academia de Dibwjo; Pl. C D 4),
nit einem von ionischen Granitsäulen getragenen Vestibül und unbedeutenden
 Sammlungen, Einen Teil der Räume nimmt ein Gymhasium
 (Instituto de segunda Ensenanza) ein.
Mer Die Ant A BO S zur kleinen Plaza de las Tendillas,
Aa ae nt man, mi der RIES ang Domingo. Ze
PL. © 8), mit schöner, von vier Säule % t Me - Vo: hal 3 ia W. eine
Mauer mit Glocken, Im Innern bi SB OU “die in ©
z . jeten bis 9 Uhr vorm. die in einem
HOreR Saale neben der Kirche im W. knieenden weißgekleideten
inikanerinnen ein hübsches Bild.

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