Stadtteil. TOLEDO. 9d, Route. 141

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Fajoschlucht ist großartig. Unterhalb der Brücke erblickt man Tr.
gleich jenseit der Stadtmauer am Flusse das sog. Bao de la Cava
(Pl. A 4, 5), wo König Roderich die Florinda beim Bade belauscht
haben soll (vgl. 8. 140), in Wirklichkeit ein Torbau aus späterer Zeit.
Prachtvoll ist die Aussicht auf die Stadt wie auf das Gebirge im S.
5ei der Ermita Nuestra Sefiora de 1a Cabeza (Pl. B 7), zu der man von der
Brücke 1]. auf der Chaussee, zuletzt 1. abbiegend, in ca. 10 Min. hinansteigt.
 — Wer Zeit hat, möge folgenden XSpaziergang daran schließen
(ca. 11/4 St.) : zurück auf. die Chaussee und nach wenigen Schritten 1. hinab
auf einen Fahrweg (Camino de Polänu, Pl. A 7), der über den Cabeza-Bach
 und in halber Höhe bis zu der 1674 gestifteten. Ermita La Virgen
del Valle (Pl. 3 7, 8) führt; dann auf schmulem Fußpfad bergab, bei der
"rsten Wegteilung 1., bei der zweiten r. (wer den letzten elwas steinigen
Tei) vermeiden will, gebe hier den Schlangenweg 1. hinab zur Fähre: Barca
de Pagaje, Pl]. ET) in das Tal des Degollada-Baches (Pl. F 7); hinauf und
in nördl. Richtung, an der ummauerten Olivennflanzung entlang, wieder
zuf eine Fahrstraße und zum Castillo de San Servando (Pl. F 3: S. 136),
ıherhalb der Alcantara-Brücke (S. 136).
Südöstl. von San Juan de los Reyes (S. 138) war einst die Juderfa,
 das:Judenviertel, dessen reiche Bewohner zum Schutz ihres
Besitzes eine Burg angelegt hatten. — Dabei die Kirche
. *Santa Maria 1a Blanca (Pl. B 5), als Synagoge im Mudd&amp;jarstil
im xmr, oder zur, Jahrh, erbaut (S. zv1), seit 1405 christliche Kirche,
zeit 1550 Asyl für Büßerinnen, 1791-98 Kaserne und Magazin,
jetzt aunsgebessert, von außen unscheinbar, Das Innere (Eintritt
durch einen Vorhof; 30 c.) ist fünfschiffig, mit drei Apsiden aus
der christlichen Zeit, Die 32 achteckigen Pfeiler (die mittleren
Rrjhen mit Azulejosbasen) und Wandpfeiler tragen auf reichen
Kapitälen, an denen namentlich die Pinienapfelform hervortritt,
28 Si nfeisenbogen, In den Zwickeln der Bogen reizende Muster;
larüber ein reicher Fries und Triforien, Die Decke ist von Lärchenholz,
 Das Licht fällt durch je sieben runde Öffnungen in den
Seitenwänden, sowie durch kleine Öffnungen in der Westwand, an
ler einst die Empore für die Frauen war. Hübscher Fußboden.
In derselben Richtung gelangt man weiter schräg über die Plazuela
 del Barrio Nuevo zu der in Restauration befindlichen
Sinagoga del Tränsito (Pl. B 6; Trkg. 30 c.), ca, 1360-66 im
Mude&amp;jarstil von dem Rabbi Meir Abdelf erbaut (S. zv1), anf Kosten
Samuel Levy's, des später hingerichteten Schatzmeisters Peters des
Grausamen. Nach der Vertreibung der Juden (1492) übergaben die
Katholischen Könige das Gebäude dem Calatrava-Ritterorden und
nannten es San Benito. Später wurde es dem Tode (tränsito) der
a. Jungfrau geweiht. Der jüngst restaurierte, einschifüge Bau ist
nit Arabesken, Friesen und hebräischen Inschriften bedeckt. Das
Licht fällt durch vergitterte Öffnungen (ajimeces) oben in den Wänden
an. Vor dem Hauptaltar, an dessen Stelle einst die Rabbis das Gejetz
 deuteten, Grabsteine von Calatrava-Rittern.
; Südl. von der Synagoge steht die Casa del Greco (Pl. 8a: BC 6),
907 aus dem halbzerfallenen Rest des großes Palastes des Marqu6s
le Yillena, der die Stelle des heutigen Paseo del Tränsito eine