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Santiago (S. 150), sowie die der großen Rosenfenster an der Westseite
 des Hauptschiffs und im nördl, Querschiff,
Der Coro, in der Mitte des Hauptschiffs, ist aus dem xV.-xvr.
 Jahrh. und enthält die Orgeln, die Tribüne für die Sänger,
and die zweireihige, aus Nußbaumholz geschnitzte *Silleria, ein
Meisterwerk der Bildhauer Fadrique, Joh. von Mecheln und des
Holländers Copfn, mit Heiligenfguren in Flachrelief an den Rücklehnen
 und schönem Maßwerk, Der Traseoro ist im Renaissancestil
aus Alabaster mit reicher Vergoldung und teilweiser Bemalung ausgeführt,
 aber durch spätere Zutaten, insbesondere durch die häßliche
Durchgangstür, verdorben. An der äußern 1. Chorwand die Statue
des h, Ferdinand.
Die Capilla Mayor, deren Gitter aus dem xv.-xvI. Jahrh. stammt,
ist 1907 neu hergestellt worden. Der gotische Retablo ist aus Gemälden
 der ersten Hälfte des xv. Jahrh., die schon früher in der
Kathedrale waren, aber später zerstreut wurden, geschickt zusammengestellt.
 Von den fünf größern beziehen sich drei auf die
Geschichte des h. Froilän, der 900-905 Bischof von Leön war, die
beiden andern behandeln die Darstellung der h, Jungfrau im Tempel
und die Erhebung der Gebeine des h, Jakob. Sie sind unter dem
Einfluß der vlämischen Schule gemalt, wie auch die Mehrzahl der
Bilder der Predella (vgl. S. LXXVIIT). Der silberne Schrein birgt
die Reliquien der H. Alvito, Pelayo, ‚Froilän und Antolin. Auf
der Rückseite des Altars des h, Alvito ist eine schöne Grablegung,
gleichfalls im Stil der altvlämischen Schule,
In dem um die Capilla Mayor laufenden Chorumgang rechts die
Capilla del Carmen (Gr. 8), vom Bischof Pedro de Vaca im xy, Jahrh.
gestiftet: t, vom Hauptaltar das Grabmal des Bischofs Rodrigo
(7 1532), mit Reliefdarstellung der Bestattungsprozession. In der
Vorhalle der Sakristei das Grabmal des Bischofs Osorio ; 1. daneben
die reich mit Blattwerk und Früchten dekorierte Portada del Cardo
(xv. Jahrh.), ursprünglich Eingang der OChordiener, — Capilla del
Salvador (Gr. 5): 1. Denkmal der Gräfin Sancha von Le6n, von
Juan Löper (xıv. Jahrh.); die Reliefs deuten angeblich auf die
Ermordung der Gräfin durch ihren habgierigen Neffen , der dafür
zu Tode geschleift wurde; gegenüber das Denkmal ihres Gea8
 Don Ramiro. An der Rückwand der Capilla mayor das
Grabmal Ordofio’s II. (+ 923), im xwr, Jahrh, gearbeitet, mit
leichter sog. Estofado-Bemalung: in der Mitte die liegende Gestalt
des Königs, mit einem Hunde zu Füßen; zu beiden Seiten der
Nische zeigen ein Mönch und ein Herold. (aus späterer Zeit) auf die
Inschrift; tr. unten schützt ein Krieger das Löwenwappen, vor dem
Mauren die Flucht ergreifen, Daneben Fresken des xVv. Jahrhunderts,
 — Folgt die Capilla de la Concepeidn (Gr. 4), von 1230:
|. Grabmal des Bischofs Manrique de Lara (S. 148), — Capilla de
!a Asuncidn (Gr. 3): Grabmal des Bischofs Arnaldo (+ 1235), eines
der äroeten Verfolger der Albirenser,. Dann das schöne Portal der