2

Ar

al

h

In

, d

‘a

aux

ST
ze

mn

nm

An

gt
ıd

1

Di
48
Im

us
1L

IS

h
f

”-te


EN

Ad
er

an
öh
de

an,
Te
Ye

on

Ste
19
ıt.

120
‚en
31

10

nach Leön.

LEON. 11. Route, 151

Bogenfeld des Portals des Langschiffes Abrahams Opfer, Auferstehung
 und Himmelfahrt Christi, darüber ein Fries mit den
Zeichen des Tierkreises; das obere Geschoß, mit dem spanischen
Wappen und der Reiterstatue des h. Isidor, ist aus dem XvL Jahrhundert.
 Die Kirche ist 4 Uhr nachm, zugänglich.
Das Innere (seit 1907 in gründlicher Restaurierung begriffen)
ist in dem fast 8m breiten Mittelschiff von Tonnengewölben, in den
Seitenschiffen von Kreuzgewölben bedeckt. L. vom Eingang der einfache
 Steinsarg des Baumeisters Vitamben; daneben ein romanisches
Taufbecken. Das ausgedehnte Querhaus, ebenfalls mit Tonnengewölbe,
 zeigt in den Bogen maurischen Einfluß. Die durch ein
schönes Gitter abgeschlossene spätgot. Capilla Mayor, die mit dem
Querschiff zum Gottesdienst benutzt wird, wurde 41513 von Juan
de Badajoz an Stelle zweier älterer Kapellen errichtet, mit Sterngewölbe;
 auf dem Hauptaltar die Reliquien des h, Isidor in silberner
Kassette. Auf dem Reliquienaltar der 1, Seitenkapelle ein prachtvolles
 silbernes Vortragekreuz des XvI. Jahrh., eine der schönsten
Edelmetallarbeiten Spaniens. — An das linke Seitenschiff stößt der
Kreuzgang mit dem ehem, Refektorium, an das Westende des Hauptschiffs
 das KPantedn, die ehem. Königsgruft, 1808 von den Franzosen
verwüstet: der quadratische Hauptraum (Copilla de Santa Catalina}
aus dem xı. Jahrh., mit sechs von zwei Säulen getragenen Kreuzgewölben,
 alten romanischen Malereien (8. .xxv1) und Steinsärgen.
Die Ribliothek enthält alte Drucke und wertvolle Handschriften,
u. a, die vom Presbyter Sancho mit glänzenden Miniaturen ausgestattete
Bibel aus dem Jahre 960; auch das Schlachtpanier des Königs Alfons VII
wird hier verwahrt. Im Archiv ein reich mit Steinen geschmuückter Achatkelch
 des xı. Jahrhunderts.

In n.w. Richtung, durch die Calle de Renueva und ihre Fortsetzung,
 die Carretera de Galicia, gelangen wir zu dem am Bernesga
gelegenen, zum Nationalmonument erklärten
* Kloster San Marcos (Pl. AB 1; geöffnet 9-1 u. 4'/2-61/2 Uhr,
So. nachm. geschlossen; Trkg. 50 0.). Ursprünglich stand hier eine
Herberge für Santiagopilger. Der Neubau wurde von Ferdinand dem
Katholischen angeordnet, begann aber erst unter Karl V, und wurde
im wesentlichen von Juan de Badajoz und seinen Genossen ausgeführt
 (S. 11x). Die nach S. gewandte Hauptfassade erinnert Sowohl
 durch die edle monumentale Anlage, wie namentlich in Reichtum
 und Feinheit der Dekoration an die Certosa von Pavia. Auch
das Innere der Klosterkirche, einschiffig, mit geräumigem Querschiff
und hohen Gewölben, ist sehr reizvoll.
In der Sakristei, dem Kreuzgang und den anstoßenden Kapitelsälen
 ist das Museo provincial untergebracht.
Im Museum merkwürdige römische Denkmäler, die meisten aus der
Stadtmauer, zu deren Ausbesserung sie verwendet waren, u. @, ein großer
Altar der Diana, aus der Zeit Trajans oder Hadrians, geweiht von einem
Befehlshaber der vır. Legion zum Dank für reichliche Jagdbeute, die er
in zierlichen Versen feiert: ferner zahlreiche Ziegel mit dem Stempe} der