nach Villar Formoso. SALAMANCA. 12. Route. 155

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kirche, dreischifig mit Kapellenreihen, Querschiff und Umgang um
die Capilla Mayor, ist trotz des störenden Choreinbaues und der
barocken Vierungskuppel ( Cimborio) durch seine Weiträumigkeit
and Höhe von großer Wirkung, Zwei triforienartige Brüstungen
Jurchziehen das ganze Gebäude, eine ältere spätgotische, mit einem
ceizenden Fries von Tierfiguren und mit zahlreichen Wappen, von
den Seitenschiffen bis zum Umgang, eine neuere, im Renaissancestil,
 vom Mittelschiff bis zur C apilla Mayor; über diesen hübsche
Medaillonbildnisse.
Am Trascoro eine Statue Johannes’ des Täufers und eine Gruppe
der h, Anna mit der kleinen Maria, angeblich von Juan de Juni. — Im
Chor reiches Stuhlwerk mit Heiligenfiguren, ein Chorpult aus Messing
in Gestalt eines Pelikans u. a, — Die Engelfguren auf der Brüstung
der Capilla Mayor sind von Salv. Carmona,
Rechtes Seitenschiff. Die 2. Kapelle (Cap. Dorada), von Franc.
Sanchez de Palenzuela 1524 gestiftet, mit prächtigem Gitter, Azulejos
 und Heiligenstatuetten, enthält an der Südwand das Grab des
Gründers (+, 1530), an der Westwand eine reizende Kanzel und
eine Sängertribüne, — Neben dem Ausgang zur Alten Kathedrale
(s. unten) eine h. Familie, von Morales (?).
Im Umgang, jenseit der Puerta del Patio chico (S. 156), führt
zus der %Z, Kapelle eine Tür in die 1755 erbaute Sacristia; anzgrenzend
 das Relicario, mit dem berühmten, von dem Bischof Jerönimo
 Visquio (s. unten) nach Salamanca verbrachten Kruzifix des
Cid (S. 1x1; el Cristo de las Batallas), der vielverehrten Bronzegruppe
 der Virgen de la Vega (x. Jahrh.) aus dem ehem. Convento
de la Vega, einer Elfenbeinmadonna (XIV, Jahrh. ?) u. &amp; — In
der dunkeln Capilla de los Dolores, neben der 4. Kapelle im Umgang
(Cap. de San Jos&amp;), eine Gruppe, Beweinung Christi, von Salv. Carmona
 (S. 1xXxv). — Es folgt die (5.) Cop. del Carmen, hinter der
Capilla Mayor, mit dem modernen Grabmal des Jerönimo Visquio,
Cid’s berühmten Gefährten und späteren Bischofs von Salamanca,
und seinem Kruzifix,
Im linken Seitenschiff, in der Capilla de San Antonio de Padua
(der 1. beim Querschiff), ein beschädigter Altar von Fern. Gallegos,
Madonna, St. Christoph und St. Andreas (S. uxx van),
Die spätromanische *Catedral Vieja (Pl. B 5), oder Santa Marta
de la Sede, eine um 1100 von dem Grafen Raimund von Burgund
gegründete, aber kaum vor 1200 vollendete Pfeilerbasilika, WegoR
Ihrer mehr als 3m dicken Mauern in dem 8. 387 erwähnten Spruch
über die spanischen Kathedralen als „fortis“ bezeichnet, ist eine der
zlänzendsten Schöpfungen des Übergangsstiles (S. 11), neuerdings
restauriert. Die Westfassade, deren Portal gewöhnlich geschlossen
ist, ist modernisiert. Den besten Blick auf die Chorpartie mit ihren
drei halbrunden Apsiden und der prachtvollen arkadengeschmückten
Vierungskuppel, die sich außen als ein hoher achteckiger Turm mit
yorspringenden Giebeln und vier runden Ecktürmcehen darstellt, nach