nisch Villar Formoso. SALAMANGA, 12. Route. 157

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Der Conserje iat hier oder im ersten Stock des S. 156 gen, Archivs zu
arfragen (Irkg. 2-4 np). Im Erdgeschoß ein alter, unverändert erhaltener
 Hörsaal, angeblich des Tray Luis de Le6n (S. 158), sowie mehrere
modernisierte Süle (Paraninfo, Salcı de Profesores) und die 4767 ganz veranstaltete
 Universitätskapelle. — Bine Treppe mit gotischer Steinbrüstung
and merkwürdigen Reliefs (u. a. Stiergefechte aus dem xv. Jahrhundert)
’ührt in den ersten Stock; an der Westseite eine hübsche Artesonadodecke
 und der Kingang der von Alfons dem Weisen 1254 gegründeten Uni-„ersitätsbibliothek
 (80000 gedruckte Bände und viele kostbare Manuskripte).
— Die Zahl der Universitätshörer beträgt gegenwärtig 4200 (vgl. 85. 153).
Zurück zur Kathedrale und über den Domplatz östl. durch die
Halle del Tostado nach der (4 Min.) Kirche
"gan Esteban (Pl. C 5) oder Santo Domingo, von den seit 41256
in Salamanca angesiedelten Dominikanern 1524-1610 nach dem Entwurf
 des Juan de Aläva errichtet (vgl. S. 13x). Die spätgotische
Fassade ist mit vielen Heiligenfiguren, einem Relief, Steinigung des
h, Stephan, von dem Mailänder Giov. Ant. Ceroni (1610), und einem
reizenden Friese phantastischer Menschen- und Tierfiguren Beschmückt.
 Das Innere bildet eins schöne einschiffige Anlage mit
Kapellenreihen, Querschiff, geradlinigem Chorabschluß und Vierungskuppel.
 Die drei schweren reichvergoldeten Barockaltäre sind von
Churriguera; am Hauptaltar Heiligenstatuen von Salv, Carmona und
ein Gemälde von Cluudio Coello, Steinigung des h. Stephan (1692). Im
Chor ein modernes Grabmal des berühmten Herzogs von Alba, Ferd.
Alvarez de Toledo (+ 1682). An der Westwand über dem Hochchor
sine große Freske von Ant. Palomino, Triumph der Kirche (1705).
. Neben dem Eingang des südl, angrenzenden Convenlo erinnern
eine Reliefbüste und eine Denktafel an den gelehrten Dominikaner
Fray Diego de Deza, den Gönner des Kolumbus, der 1486 die Gelehrten
 von Salamanca für dessen Pläne zu gewinnen suchte. — In
der NO.-Ecke des hübschen zweistöckigen Kreuzgangs führt eine
Treppe, an deren Fuß eine Grabtafel an den Dominikaner ray Domingo
 de Soto als Teilnehmer am Konzil von Trient erinnert, in das
Muszum (PL C 5; zugänglich nur Do. 11-1, So. 10-4 Uhr; Trkg,
{a p.), mit unbedeutenden Sammlungen. Zu erwähnen u. a. zwei
z lung
Reliefs, der h. Franz empfängt die Wundmale, und Gründung des
Franziskanerordens (beide beim Eingang), sowie ein Elfenbein-Kruzifix
 aus dem XV, Jahrhundert (im letzten Zimmer). Unter zahlreichen
 minderwertigen Bildern eine (namenlose) schöne Himmelfahrt
 Mariä von Mateo Cerezo.
__ Die Calle de D, Francisco Montejo an der Nordseite der Stephanskirche
führt an dem (r.) Colegio de Calatrava (Pl. D 5), 1652 gegründet, aber im
XVII, Jahrhundert ganz erneut, und an der (1.) romanischen Kirche Santo
Tomas Cantuarense (Pl. D 5), mit hübscher Chorpartie und modernisiertem
Innern, vorbei zu der ehem. Puerta de Santo Tomas und dem ehem., 1542
zegründeten Monasterio de Bernardas de Jesus: wenige Schritte südl. die
Dasa de Dementes (PL. D 65; Irrenhauß),
Dem Stephanskloster n.w. gegenüber liegt der 1419 gegründete
Convento de Dominicas de Santa Marfa oder Las Duekas (PL € 5),
mit Portal im plateresken Stil. — Wir wenden uns n.W. durch die
Calle de Juan de la Fuente zu der großen