nach Gijön. OVIEDO. 13. Route. 165

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‚trebenden Pfeilerbündeln und seinen hohen Gewölben, den zwei-‚eiligen
 spitzbogigen Emporen und den breiten mit Maßwerk und
}asgemälden geschmückten Fenstern einen edlen und harmonischen
Eindruck. R. vom Eingang in der Capilla Santa Bärbara das hierher
ibertragene Gestühl und die schmiedeeisernen Türen des {rüher in
Jas Langschiff eingebauten Chores. Der Retablo dela Virgen de la Luz,
ron. 1620, ist reich mit Marmorstatuetten, Arabesken, Baldachinen
zeschmückt, — Die Cap. de Santa Eulalia, im linken Seitenschiff,
anthält eine vergoldete Silberkassette aus dem xıu. Jahrh., mit den
Gebeinen der Heiligen, Die kleineren Kapellen sind im XvIL. und
xvur, Jahrh. in ausschweifendem Barockstil ausgeschmückt worden.
— Die Capilla Mayor, in der fünfseitigen Apsis, von einem Umgang
umschlossen, mit Glasgemälden und schönem Maßwerk in den
Fenstern, enthält einen bemerkenswerten *XRetablo in fünfteiligem
Aufbau, von Giralta, Balmaseda, Picardo und anderen Künstlern
Jes xv. und xvr. Jahrh., 1879 z. T. schlecht restauriert, mit Daratellungen
 aus dem Leben Christi, vielen Heiligenfiguren und reich
zeschnitztem Ornament. Das Tabernakel gotischen Stils, aus weißem
Marmor, wurde 1869 nach Entwürfen Juan Madrazo's ausgeführt;
1. das Grabmal des Erzbischofs Arfas de Villar, mit knieender Porirätfigur
 in zierlicher Spitzbogennische (1490). — R, neben der
Dapilla Mayor ein durch moderne Bemalung entstelltes Standbild
Shristi auf kleinem, mit Pilgermuscheln verziertem Postament, ein
Werk des xır, Jahrhunderts,
‚ Vom nördlichen Querschiff führt ein spätgotisches Portal mit
reichem Figurenschmuck in die Capilla del Rey Casto, die 4712 an
Stelle der von Alfons IL zur Aufnahme der Königsgräber bestimmten
Marienkapelle in schwulstigem Barock errichtet wurde. Das n.
zelegene „Panteön de los Reyes“ enthält aber nur noch einen einzigen
der alten Sarkophage, den des (Infanten ?) Itacius, vermutlich aus dem
vum. Jahrh.; eine moderne Inschrift gibt die Namen der Herrscher
in, deren Asche in Urnen in den Wandnischen beigesetzt sein. soll.
x Im südlichen Querschiff gelangt man über Treppen in die
Cämara santa, zunächst in ein gotisches Vestibül, wo Teile des
Chorgestühls untergebracht sind (s. oben), dann durch eine schöne
Spitzbogentür in die Schatzkammer selbst, die aus zwei Räumen
besteht (Zutritt nur 8'/2 Uhr vorm, und 8 Uhr nachm.). Der kleinere
Raum, mit niedrigem Tonnengewölbe und kleinem Fenster, der die
Reliquien enthält, gehörte einst zur Capilla de San Miguel, die
Alfons IL. neben der ältesten Kirche errichtete. Der größere Raum,
(omanischen Stils, ebenfalls mit Tonnengewölbe und schmaler
Fensteröffnung, ist ein Anbau Alfons’ VI. (xz. Jahrh.); paarweise
zeordnete Standbilder der zwölf Apostel tragen die Gewölbe.
„_ Der Reliquienschatz der CAimara santa (S. 1x1), der der französischen
Plünderung im J, 1809 glücklich entging, umfaßt u. a. eine aus dem XI. Jahrh,
stammende Truhe aus Zedernhbolz und teilweise vergoldeten Silberplatten,
mit lateinischer und Kkufischer Umschrift und Darstellungen aus dem Leben
Jesu. der h. Jungfrau und der Apostel. Vermutlich sind ihr die meisten der