nach Gijen. OVIEDO. 13. Route. 167

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iordano und Vicente Löpez; die „Iconoteca asturiana“ enthält Bildnisse
 berühmter Asturier, — Die Audiencia (PL. 1: E 3; Obergericht)
ist seit 1862 in dem ehem. Palast des Marquds de Camposagrado,
Calle San Juan.
An der Calle de Urfa die Promenaden Campo de San Francisco
and Sal6n del Bomb&amp; (PL. C D 3, 4). Dahinter das große Provinzialhospital
 nebst Irrenanstalt (Manicomio; Pl. B © 4). — Weiter in der
Calle Urfa ist die Eseuela normal (Pl. © 2), worin sich 1. das Museo
zrqueolögieo asturiano befindet, mit vorgeschichtlichen Altertümern,
Inschriften, Baufragmenten, Ton-, Glas- und Metallwaren aus römischer
 und späterer Zeit und einer Münzsammlung. In der Nähe,
Ende der Calle del Regente Jaz, das Hospicio provineial (PL. B C 3),
an ausgedehnter Bau des Ventura Rodriguez (1750), mit hübscher
Kapelle, und südwestl. vom Bahnhof der S, 163 erwähnte, 380m
ange Aquädukt von Fitoria (Pi. B 2, 3), mit 41 Bogen, aus dem
xvı. Jahrhundert.

Ausflüge. Nach dem am Abhang der Sierra de Naranco 1238m ü. M.
‚gelegenen Weiler Naranco (vgl. Pl. B 1; 22km, beschwerklicher Aufstieg),
nit zwei Kirchen aus der Zeit Ramiro’s I. (842-850). Die eine, Santa
Maria de Naranco (S. 11), ausgezeichnet durch schöne Verhältnisse, beıteht
 aus einem griechischen Kreuz mit Tonnengewölbe, nebst Chor und
Dresbyterium, das sich in drei Arkaden gegen das Schiff öffnet, und einer
Krypta, die man heute von außen betritt. Die andere, San Miguel de
Lino (8. LI), D Min. oberhalb (Schlüssel bei der unteren Kirche), ist
ine dreischiffige Basilika, die aber 1846 durch Verkürzung der Apsis und
Jmwandelung der ursprünglich halbkreisförmigen Kapellen arg entstellt
vorden ist.
„ „‚Lokalbahnen (Abfahrt von der Estaciön del Ferrocarril vasco-asturiano,
3. 163) führen nach (13km) Zrubie, mit Königl, Geschützgießerei und Geyehrfabrik,
 sowie nach dem malerischen Hafenort (57km) San Esteban de
Pravia (Hotel Bellamar, im Winter geschlussen).
Mehr Zeit erfordert der Ausflug nach Covadonga: mit der kantabrischen
3ahn nach. Arriondas (S, 23; 68km in CR. 2U2 St., für 6.80, 4.80, 3.65 p.)
und von da mit Dampfsiraßenbahn über (9km) Cangas de Onfs (Fonda de
Labra), wo eine Brücke aus dem x. Jahrh., mit mittlerem Bogen ‘von
:a. 48m Höhe und 2U!/zm Spannung, den Sella überschreitet, nach Covadonga
‘17km in 1 St. für 2.35, 1.20 p.).. Covadonga (Hotel Pelayo, mit Zentralheizung,
F.1, G.u. M. 41/2, P. 121/2-20p.) ist ein besuchter Wallfahrtsort, mit einer Abtei
aus dem xvI. Jahrh, und der 1677-1901 für ca. 20 Mill. p. im roman. Stil
erbauten zweitürmigen Kirche der Virgen de las batallas. Berühmt ist die
Felsenhöhle (S. L1), in der Pelayo {+ 787), der Gründer des neuen asturischen
Reichs, nach der Schlacht am Guadalete mit dreihundert Gefährten eine
Zufluchtsstätte fand, um dann von hier aus seine vielbesungenen Heldenxämpfe
 gegen die Mauren wieder aufzunehmen. In der Höhle, in die eine
noderne Kapelle eingebaut ist, befindet sich der Sarkophag, der angeblich
lie Reste des Helden, seiner Gattin Gandiosa und seiner Schwester Hormesinda
 umschließt, sowie das Grabmal des Königs Alfons I. (+ 757). —
Von Covadonga aus besucht man den 8,5. gelegenen See Enol, Von dort
können geübte Bergsteiger, die alpinistisch ausgerüstet und mit Lebensmitteln
 versehen sind, weiter in das Gebiet der Picos de Europa {S. 161)
vordringen, das sich etwa 50km lang zwischen den Flüssen Sella und Deva
erstreckt, ein wildes Karstgebirge mit steilwandigen, schwer erklimmdaren
 Gipfeln (Torre de Cerredo 2642m, Peia Santa 286m) und tief eingeschnittenen
 Tälern.

Die Eisenbahn berührt noch die Stationen (146xm) Lugones,
{80km Lugo de Llanera, (152km) Villabona, Ausgangspunkt der