Von Le6n nach Gijön. GIJON. 13. Route. 169

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Die Hauptstraßen sind: die Calle del Marques de San Esteban
Pl. A B 3; auch Avenida genannt), die in die Calle del Comereio
inmündet; die vom Hafen südwärts laufende Calle del Boulevard
(Pl. CO 2, 3; auch Corrida genannt), an deren Ende, auf der Plaza
del G de Agosto, seit 1891 ein Standbild des in Gijön geborenen
Staatsmannes und Schriftstellers Don Gaspar Melchor de Jovellanos
(4744-1814), von M. Fuxä, steht, und die Calle de Jovellanos (Pl.
G 3), mit dem Theater (Pl. 10), den Markthallen und dem Instituto
Jovellanos (PL. 5), letzteres 4794 als Schule (R. Instituto Asturiano)
lür praktische Mathematik, Physik, Chemie und Mineralogie gegründet,
 jetzt Provinzialschule für Industrie und Nautik,
Die BIBLIOTEEK des Instituts enthält über 5500 Bücher und Handschriften
 aus dem Besitz Jovellanos’ und anderer Geber und eine hervörragende,
 besonders für die Kunst des XVIL. Jahrh. wichtige (zur Zeit nicht
aufgestellte) Sammlung voD Ca, 800 Handzeichnungen (Veldzquez,
Goya, Carreio, Bayew usw. ; Katalog von Menendez Acebal, 1886, die Künstlernamen
 nicht immer richtig): beste Besuchszeit 12 Uhr; dem Conserje 50 6,
Auf dem Paseo de Begofia oder de Alfonso XII (P1.C 3,4) finden
während der Badesaison Konzerte statt.
In dem Stadtteil am Hafen: auf der Plazuela Marqu6s (Pl. C 2)
sin Monumentalbrunnen mit dem Stundbild Pelayo’s (S. 168), von
Jos. M. Löpez (1891), nördl. der Palast des Grafen Revillajigedo
(P1.7); am Campo Valdes (PL. 0 2) der Palast des Grafen Valdes
7P1.6) und die siebenschiffige Parochialkirche San Pedro, aus dem
Kv. Jahrh., die im letzten Seitenschiff r. das Grab J ovellanas’ entaält,
 mit Reliefbüste von M. Fuxä.
‚Die * Aussicht vom Monte oder Cerro de Santa Catalina (Pl. C 1)
ceicht w. bis ‚zum Cabo de Pefas, 5. bis zum Cabo San Lorenzo
and im SO, bis zu den Picos de Europa (S. 167). — Am Fuß des
Hügels die kgl, Tabakfabrik (Pl. 3), die in einem ehemaligen Auzustinerinnenkloster
 untergebracht ist (ca. 1500 Arbeiterinnen).
„AS flüge. — Mit der Eisenbahn (Estaciön del Norte) in 11/2-2 St., für
1.15, 3.00, 1,90 p., über (20km) Villadbona (S. 167; Zugwechsel) nach (38km)
Avilös (Gasth, : Hot. Jberia, Calle de Teverga), Hafenstadt mit 4300 Einw.,
n mölerischer Lage an der Ria de Aviles. In der Mitte der Stadt die 1908
geweihte Kirche Sanlo Womde, gotischen Stils, mit zwei 47m h, Türmen
1die Hauptglocke „Toni“ alt, von 817). Von alien Bauwerken bemerkenswert:
 die Paläste Valdecarzana, Ferreras und Ziano Ponte, die gotischen
Kirchen San Nicolds, San Francisco und Canilla de los Alas. mit manchen
Jrabdenkmälern,
Mit der Diligence (1äg]. einmal in A St., für 4 p., von Calle del Boulevard
 24 aus) nach Villaviciosa (Gasth.: Fonda de Francisco Pando, bescheiden),
 20km Ööstl. von Gijön an der gleichnamigen Ria anmutig gelegen,
mit 800 kinw. und hemerkenswerter gutischer Kirche Santa Maria, 10km
8,w. von Villaviciosa, unweit Ambds, die jetzt als Seminar dienende ehem,
Santa Maria und die Kirche San Salmador da Valdedt6s
SS. LI)
.. Eisenbahn von Gijün nach Zaviana (52km; Kilometerhefte ungüllig)
über (22km) Norelia (8. 53), wo die Züge Anschluß (umsteigen!) nach
Santander haben.