MÖNFORTE. 14. Route. 171

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Meereshöhe mittels Tunnels den Kamm des Manzanal- Gebirges. Die
Talfahrt (la bajada del Manzanal)} ist sehr abwechslungsreich: südwestl.
 und nördl. in drei Kurven durch 44 Tunnel bis (92km) La
Granja, das rt. legen bleibt, dann südl, durch zwei Tunnel, um die
Wasserscheide des Tremor und Silva zu überwinden, und 1.6. im
sinem Tunnel nochmals durch diesen. Höhenkamm, so daß die Bahnjinie
 in einer Tiefe von 95m unter sich selber hinweggeht, endlich
westwärts zum zweiten Male an dem jetzt 1. liegenden La Granja
vorüber und durch 8 weitere Tunnel und viele Brücken nach (101km)
Torre, das etwa 440m tiefer ais der Tunnel von Brafiuelas liegt.
409km Bembibre, mit den Ruinen des Stammschlosses der Herzöge
 von Frfas und einer Synagoge des x7. J ahrh,, jetzt Kirche San
Pedro. — 119km San Miguel de Las Duenas. Durch 6 weitere Tunnel
über den Fluß Si.
128km Ponferrada (Bahnrestaur.; Gasth.: Fonda de Servando
Nieto, Omn. 4 p.), Stadt von 7900 Einwohnern, das römische Interzmnium
 Flavium, auf hohem Plateau, mit Aussicht auf die von
den Flüssen Sit und Boeza umsäumte Landschaft. In der gotischen
Kirche Santa Marta de La Encina ein Retablo aus dem xvI, Jahrlh.,
sine Statue der h. Magdalena von Gregotio Hernändez (S. LXxET) u. a,
Das Stadthaus (Ayuntamiento), mit schlanken Türmen, ist aus dem
xvır. Jahrhundert. Über dem Ort die Trümmer einer Templerburg
des xır. Jahrhunderts,
Die Bahn senkt sich in das Siltal. — 143km Toral de Los Vados,
Knotenpunkt der Zweigbahn nach (10km) Villafranca del Vier20. —
Dann über den Burbia, Das Tal verengt sich; durch 412 Tunnel,
mit wechseindem Ausblick auf großartige Felspartien., — 160km
Quereiio; 168km Sobradeio, 17km Barco de Valdeorras, berühmt
durch Wein und Kastanien; das reiche Fruchtland liegt auf dem
Rücken der kahl nach dem Fluß abfallenden Kämme. — 187km La
Rua- Petin (Wagen nach Orense, 5. 175); 196km Montefurado, in
dessen Nähe der Sil einen angeblich altrömischen, 40Um langen
anterirdischen Kanal durchfließt. — Die Bahn überschreitet vor
und jenseit (200km) Sequeiros den Sil, durchbricht jenseit (211km)
San Clodio in. einer Höhe von 450m den Höhenkamm von Lemos
und senkt sich über (228km) Puebla de Brollön nach
238km Monforte (Bahnrestaur., auch Z.; Gasth.: Fonda EspoRol,
?, 5-6 p.}), zum Unterschied von Monforte bei Alicante (S. 301)
M. de Lemos genannt, Städtchen von 4500 Einw., an dem Flüßchen
Cabe an einem Hügel gelegen, den die’alte Burg der Herren von
Lemos krönt, von der namentlich der Torreön erhalten ist, Das
»hem. bedeutende Benediktinerkloster dient als Hospital. In der
Kirche des Jesuitenstifts ein Retablo von Franc, Mouro (Ava. Jahrh,).
— Monforte ist Knotenpunkt für Vigo und Santiago (8. 175).
Die Bahn überschreitet den Cabe und führt an Eichen- und
Kastanienwaldungen vorüber nach (260km) Boveda. dann durch