172 Route 14. LUGO. Von Leön

mehrere Tunnel und über den Viadukt von Linares. — 258km
Rubiän. — Weiter in einer Höhe von 675m die Wasserscheide des
abe und Sarria. — 264km Oural, mit Eisen- und Arsenikquellen,
Das Land wird eben. — 274km Sürria, das römische Flavia Lambris,
288km Puebla de San Juliän, 299km Lajosa. — Über einen Viadukt.

309km Lugo (465m; Gast, : H, Mendez Nünez, Calle de 1a Reina 1,
P. 8 p.; La Universal, Plaza de Santo Domingo 10; Omnibus am
Bahnhof), Provinzhauptstadt und Bischofssitz, in starkbevölkerter
Ebene am 1. Ufer des Mino,-mit 12000 Einw,, das römische Lucus
Augusti, dessen turmreiche Ringmauer großenteils erhalten ist, später
von Sueven, Mauren, Normannen, zuletzt von Alfons ML, erobert.
Der Bahnhof liegt in einiger Entfernung vor der Puerta Nuera
oder de ia Estaciön,. Von hier folgt man der Rua Nueva oder de
Emilio Castelar zur Plaza ce Santo Domingo, mit Bronzebüste des
in Lugo geborenen Musikers Juan Montes, Am Platz die Klosterkirche
 Santo Domingo (xıv. Jahrh.), mit romanischem Eingangsportal
 und dem Grabmal des Ritters Valcäreel in der r, Apsiskapelle.
— L. durch die Calle de la Reina zur Plaza Mayor oder de Ia Constitucion,
 mit einem Brunnenstandbild der Hispania in der Mitte
und dem Stadthaus (Ayuntamiento) auf der Ustseite, — An der
Westseite des Platzes erhebt sich die
Kathedrale, eins der bedeutenderen Denkmäler des xır, Jahrh.
(S. zır); doch verschwindet der Kindruck des romanischen Bauwerks
zgroßenteils unter den späteren Zutaten. Die Hauptfassade und die
Fürme sind aus dem xvımn. Jahrhundert, Bemerkenswert das von
einer gotischen Vorhalle (xv, Jahrh.) geschützte romanische Nordportal
 mit Reliefbild des Erlösers und eisenbeschlagenen Türflügeln
aus dem xır Jahrhundert, Das Innere ist dreischiffig mit Querschiff;
 Seitenschiffe aus dem x1r., das hohe lichte Hauptschiff, mit
schönem Triforium und Spitzbogenarkaden, aus dem xv. und xvI,
Jahrhundert, Das reichgeschnitzte Chorgestühl ist von France, Mouro
1624), der Retablo der Capilla mayor im Rokokostil von dem Franzosen
 Lemaur, mit ständig ausgestelltem Sakrament (de manißesto).
Die alte *Stadimauer (Aufgang an der Puerta de la Estaciön
and gegenüber der Kathedrale), die wie die Mauern von Le6n und
Astorga etwa aus dem Im, Jahrhundert nach Chr, stammt, bietet
eine schöne Ringpromenade (40 Min.). Sie hat eine Länge von
2130m und durchschnittlich noch 11m Höhe. Die Zahl der sie verstärkenden
 Türme wird auf 85 angegeben. Schöne Aussicht auf die
Stadt und Umgebung. — Die Schwefelquellen, in der Nähe des Bahnhofs,
 waren schon den Römern bekannt.

Die Bahn überschreitet den Mifio und kurz hinter (326km) Räbade
 die Nebenflüsse Caldo und Ladra,. — 337km Santiago de Baamonde,
 344km Parga, — 351km GQuitfriz, 359km Aranga, 365km
Teijeiro, 375km Curtis, 387km Cesuras, 393km San Pedro de 02a. —