ORENSE. 15. Route. 175

versteckter Lage an der gleichnamigen Bucht, um die Mitte des XvI11, Jahrh.
vegründet und jetzt 24000 Einw. zählend, mit Schiffswerften, Docks, Arsenalen,
 Seeakademie usw.
Von Corufia nach Santiago de Comp ostela: 64km, Auto-Omnibus
 (Automöviles Gallegos, Calle de Francisco Mariko, Pl. A 4) täglich
3 Uhr früh und 12 Uhr mittags, in 6 St., für 1242, 10 p.5 außerdem Diligence
{La Ferrocarrilana, im Hotel de Roma, S. 178; Vorausbestellung der Plätze
ratsam) zweimal tägl. in 8 St., für 8 und 6 p. Zwischenstationen: (19km)
Carral, (89km) Ordenes, (56km) Vilasuso. —' Man kann auch mit Dampfboot
 (S, 173) nach Carril {S. 179) und von dort mit der Bahn nach Santiax0
fahren. — Santiago 8.5. 4179.

15. Von Monforte nach Vigo, Valenca do Minho und
Santiago de Compostela.
Eisenbahn: bis Vigo. 178km, in 6-7 St., für 19.00, 14.25, 8.55 p. 3; Mo.
Mi. Fr. ein Räpido (von Madrid; Mi. mit Schlafwagen) mit nur I, Kl.
in 5 St. Abzweigung in Guillarey nach Valenca do Minho, in Redondela nach
Santiago 8. S. 178; in beiden Richtungen hat nur der Räpido Anschluß
(Monforte-Valens@ do Minho, 449km, in 5 St,, für 20.60, 15.45, 9.30 p.5
Monforte-Santiazo, 21km, in 401/2 St., für 34,65, 26.00, 15.60 p.): die andern
Züge gehen von Vigo aus — Bahnrestaurants in Monforte und Orense,
Monforte s. 8. 171. — Die Bahn führt durch das Tal von Lemos,
 dann aufwärts nach (10km) Canabal, wo sie in zehn Tunneln
die Garganta del Cabe durchbricht. — 20km San Esteban; — dann
über den Mifio, — 29km Los Peares, 37xm Barra de Mino,
Ä6km Orense. — Der Bahnhof (Restaur.) liegt 1km nördl. der Stadt:
Omnibus warten bei Ankunft der Züge (30 6.).
Gasım, (vgl. S. xxın): 8. de Roma, H.de Europa, H.de Paris,
alle Calle Progreso, mäßig und meist überfüllt, P. 6-8 p.
Post (S. 3x1): Calle de Luis Bspada 18. — TELEGRAPH (S. xxyı): Calle
Barrera 40. — DESPACHO CENTRAL (8. xvmı): Calle Progreso AT,
Bänder (Casa de bafos): jengeit des Viadukts (5. 176), neben dem
Gefängnis.
_ Orense, Provinzhauptstadt und Bischofssitz, mit 40000 Einw.,
liegt von Bergen umschlossen am 1. Mifioufer, Die Römer nannten
sie Aurium, wahrscheinlich nach den Goldwäschereien in der Nähe.
Der westgotische Bischofssitz führte die Bezeichnung Sedes Auriensis,
woraus der heutige Name entstanden ist. Die Stadt war im vL.-var,
 Jahrhundert Residenz der suevischen Könige, wurde 716 von
den Mauren zerstört, 884 von Alfons III. aufgebaut und ist seit dem
Xv. Jahrhundert ohne Bedeutung.
; Die Brücke über den Mifio wurde 1230 vom Bischof Lorenzo ©7-baut,
 jedoch später wiederholt restauriert; der mittelste der sieben
Bogen hat eine Höhe von 38, eine Spannweite von 43m. Pegel und
Wasserstandszeichen an der Brücke zeigen, welche bedeutenden
Wassermassen der Fluß zu Zeiten führen kann,
Die Karmanaaus, 1220 im gotischen Stil erbaut, wurde durch
Eräbeben und Krieg schwer beschädigt und im XVI,-=XVM. Jahrhundert
 planlos restauriert. Von der reichen Ornamentierung der
Hauptfassade sind nur noch Teile vorhanden. Bemerkenswert die