Kathedrale, SANTIAGO DE ©. 18. Route, 181

st OSB

19

belt
Burg?

quieß
‚and?
: iebaf
mn
ei?

Standbild des h. Jakobus, schließen zwei 70m hohe Türme ein, die
auf romanischen Unterbauten stehen. Die Eingangstür wird nur
den höchsten weltlichen und geistlichen Würdenträgern geöffnet. —
Die Nordfront des Querschiffs, an der Plaza de la Inmaculada,
die sog. Azabacherfa, ist ein Werk von Ventura Rodriguez (+ 1786).
Auf der Ostseite, an der Plaza de los Literarios, befindet sich
ein nur in Jubiläumsjahren geöffnetes Tor, die Puerta Santa, ebenfalls
 aus dem xvmzır. Jahrhundert, aber mit Statuen, die einem
älteren, zerstörten Portal entnommen sind. — Die Süd front des
Querschiffs, die Puerta de Platerias, an der Plazuela de las Platerfas,
ist willkürlich aus alten Bestandteilen des xml, Jahrh. zusammengebaut
 (S. uxır). Der t. aufragende Uhr- und Glockenturm,
Torre de ia Trinidad (80m), ist nur in seinem unteren Teile alt,
die oberen Geschosse sind 1680 von Domingo Andrado vollendet
worden, (Aufstieg bei klarem Wetter lohnend)., L. schließt die
Außenmauer,des Kreuzgangs (S. 482) an, mit malerischen Türmchen
an den Ecken. — Der obere Teil des Vierungsturms ist aus dem
Xvyall. Jahrhundert, s
Sehr wirkungsvoll ist das Innere der Kathedrale, besonders
beim Eintritt von S. durch die Puerta de Platerfas (s. oben). Das
Mittelschiff, das durch dichtstehende Pfeiler von den Seitenschiffen
geschieden wird, ist von einem Tonnengewölbe überdeckt; die Seitenschiffe
 haben Kreuzgewölbe, darüber Emporen mit schöner Triforien-Öffnung
 nach dem Mittelschiff, Bemerkenswert das Chorgestühl von
Juan da Vila (1606), die Orgeln von Manuel Sanz und Gregorio
Gonzälez (1708-4777), die in der Vierungskuppel angebrachte Vorrichtung
 zum Schwingen des nebst Zubehör fast Im hohen Räucherzefäßes
 («1 botafumeiro; vgl. S. 183) und das alte Reiterrelief‘ des
Apostels Jukobus an der Westmauer des südl. Querschiffs,
Die Capilla Mayor ist unmittelbar über der Grabstätte des Apostels
 errichtet. Der Hauptaltar besteht aus einem figurenreichen
Aufbau aus Jaspis, Alabaster und Silber, einem der schwülstigsten
 Werke im Geschmacke Churriguera’s, 1672 begonnen, und
dem 1715 von Figuera aus 500kg Silber gefertigten eigentlichen
Altar. Die silbernen Lampen und Kandelaber stammen aus dem
Xvız. Jahrhundert. In einer Nische über dem Altar die sitzende
Statue des Apostels, mit reichem Silber-, Gold- und Edelsteinschmuck.
 Beachtenswert die beiden Kanzeln aus Bronze, mit vergoldeten
 Reliefs von Juan Celma (1563). — Eine Seitentreppe
führt in die unmittelbar unter dem Hochaltar gelegene Kıypta
(Cripta; nur 9 und 3 Uhr zugänglich), mit den Gräbern des Apostels
and seiner beiden Schüler; die silberne Kassette mit den Gebeinen
des Apostels ist modern,
Die Kapellen der Apsis und das Querschiff enthalten fast nur
barocke Skulpturen und Retablos; von den Grabdenkmälern sind
hervorzuheben: in der Capilla de San Bartolome (Gr. 6) das des
Diego de Castilla (1521); in der Capilla del Esntritu Santo (Gr. 8)