nach Zaragoza. GUADALAJARA. 16. Route, 189

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st die Technische Hochschule ( Academia de ingenieros) nebst ihrem
Servicio aerostätico. Weiter die N.-Fassade des großen XPALASTES
DER DUQUES DEL INFANTADO; Zutritt auf der Ostseite durch die Tür
nit der Überschrift „Colegio de Hu6rfanas de 1a Guerra“ (12-2 Uhr
zeschlossen; kl. Gabe in die Büchse, der Schließerin 50 e.). In
lem 4461 für den Marquss Diego Hurtado de Mendoza von Juan
and Enrique Ouas (S. zvr) im plateresken Stil erbauten Palast starb
{495 der Kardinal Pedro Gonzälez de Mendoza (S, 125) und feierte
[559 Philipp II. seine Vermählung mit Isabella von Valois. Der
nalerische Hof (Patio de los Leones; 8. zv) ist von reich skulp-Äierten
 Säulenhallen in zwei Stockwerken umgeben. Im obern Stockwerk
 Säle mit z. T. vergoldeten Artesonadodecken: die Sala de
Dazadores, mit schönem Kamin von 1560, die Sala de los Linajes
"„Genealogien“), jetzt Kapelle, u. a. Auch die edle Gartenhalle
‚erdient Beachtung (vgl. auch S. 1xxx1). — Die Calle Mayor führt
‚üdl. zur Plaza Mayor mit dem Ayuntamiento. Unweit n.ö. an der
Plaza San Gil das Instituto general y tecnico, mit schönem Patio und
zleinem Museum. Am S;-Ende der Stadt der Stierzirkus und die
Kirche San Gin&amp;s; letztere (Sakristan Calle Amparo 28) enthält die
Sarkophage des Pedro Hurtado de Mendoza und seiner Gemahlin, mit
leren knieenden Statuen, sowie (an den Enden des Querschiffs) die
Jes Grafen Tendilla, des ersten Capitän general von Granada (5, 338),
ınd seiner Gemahlin. Nördl. der Concordia-Promenade die Kirche
Janta Marta (Sakristan s,w. im Haus No. 8), wo in der Kapelle r.
vom Hauptaltar die „Virgen de las Batallas“ verehrt wird, eine bemalte
 Holzstatuette, die Alfons VI. gegen die Mauren mitführte.
— Seit 1911 hat Guadalajara einen militärischen Luftschiffpark.
„Von Guadalajara im Sommer tägl. Diligence nach dem Schwefelbad
Trillo am Tajo (4 St.).
Man kommt dem Guadarramagebirge näher (Cerro de Ja Ceboera,
 2127m). Der Henares begrenzt im 0, den roten Schieferrand
 des kastilisch - aragonischen Hochlandes. — 66km Fontanar.
Oliven- und Weingegend; dann Getreidefelder, — 79km Humanes,
— Wiederholt über den Henares und dessen Nebenflüsse Sorbe,
Albendiego u. a. Viel Weinbau. — 92km Espinosa de Henares (5km
a, Cogolludo, mit Palast der Medinaceli, im Mud6&amp;jarstil, S. 1x1).
105km Jadraque (789m), Städtchen mit 1600 Einwohnern. R.
auf einem Bergkegel Ruine eines Schlosses der Herzoge von Osuna,
— In dem roten Kalkgestein wird die Landschaft ganz öde. — Von
"124km) Baides an steigt die Bahn zum Hochplateau, das das
Ebrotal von dem Quellgebiet des Henares trennt.. Drei Tunnel durch-)rechen
 die treppenartig geschichteten Berghöhen.
_ 140km Sigüenza (982m; Gasth.: H. de 1a Estaciön, am Bahnhof,
bescheiden), alte Stadt von 4600 Einw., am 1. Ufer des Henares,
überragt von den Ruinen des zinnengekrönten maurischen Alcdzar.
Sie bewahrt den Namen des römischen Segontia, das 38km nö. bei
Villa Vieia lag,

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