nach Zaragoza, ALHAMA. 16. Route, 191

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 Stadt unter einer späteren römischen Ansiedelung, sowie der
sieben Einschließungslager des Scipio. Bei dem 6km Ööstl. gelegenen
Renieblas stellte Schulten 1910 und 1911 auf der Anhöhe Za Gran Atalaya
noch sechs weitere Römerlager &amp;us verschiedenen Epochen fest und legte
namentlich sehenswerte Überreste des Lagers des M. Fulvius Nobilior
453 v. Chr.) frei. Die Grabungen auf dem Stadthügel von Numantia werden
spanischerseits fortgesetzt. — Diligencen von Soria nach Castejön (S. 204),
Calahorra (8. 205) und Tarazona (S. S. 204).
166km Medinaceli (1160m), 1. hoch oben gelegen, mit den Grabmälern
 der berühmten herzogl. Familie Medinaceli. Celi ist wahrscheinlich
 ein altiberischer Name. Von der römischen Stadt ist nur
ein Bogen mit drei Eingängen übrig, der dem 1, Jahrh, nach Ohr.
anzugehören scheint. Im Mittelalter war Medinaceli eine wichtige
Grenzfeste der Mauren gegen die von N. anstürmenden Spanier.
Schöne Felsenlandschaft. Viel Tunnel. Burgruinen bezeichnen
die alte Hanptstraße aus Kastilien nach dem Ebrobecken. — 183km
Arcos (de Medinaceli). Weißer Kalk und Gips decken den roten
Schieferton in eigentümlichen Bildungen. — 193km Santa Marta
de Huerta; im Kloster ein schönes Chorgestühl, das Refektorium in
französischer Gotik und der Kreuzgang mit Reliefköpfen plateresken
Stils, z, T. vielleicht von Berruguete. Schenswert ist die archälogische
 Sammlung des Marqu&amp;s de Cerralbo, auf Empfehlung zugänglich.
 — Was nicht vom Jalön bewässert wird, ist eine einzige
vegetationslose Gebirgswüste,
„Bei Monreal zwischen Santa Maria de Huerta und Ariza, auf den Anhöhen
 von E% Villar, eine von dem Marques de Gerralbo (s oben) 1907
entdeckte und z. T, bloßgelegte iberische und jberoromanische Stadt mit
gewaltigen Mauern, vielleicht das alte Arcobriga.
Die Bahn überschreitet die Grenze Aragoniens,
206km Ariza, Knotenpunkt für die Bahn über Coscurita nach
Valladolid (S. 26; Wagenwechsel). Das von einer Burgruine übertagte
 Städtchen liegt in einer rotbraunen Felslandschaft mit zahlreichen,
 aus vormaurischer Zeit stammenden Höhlenwohnungen
(cuevas); selbst das Wasser des Jalön ist rot gefärbt.
219km Alhama de Aragin (648m; Gasth.: Balneario de Guajardo,
P, 71/2-101/2 p.), berühmtes Bad mit 24-33° 0, warmen Quellen, schon
den Römern als Aquae Bülbilitanae bekannt. Der Name (al-Hamma,
„die heiße Quelle“) stammt von den Mauren, Beim Kurgarten eine
zewaltige Felsklamm, durch die der Jalön fließt.
1 18km südl. (Wagen, in 2/2 St., 1212, Automobil 16 p. hin und zurück)
Se Aas Monasterio de Piedra, ein 1194 von den Zisterziensern von Poblet
© 260) gegründetes Kloster, im xXvır. Jahrh, umgebaut, jetzt Ruine.
OD und Kreuzgänge aus dem xıt7. Jahrh., frühgotischen Stils. Prachtde
 1 ist die Umgebung, eine üppige Huerta, mit zwölf schönen Wasserfällen
er Piedra (darunter einer 44m hoch), merkwürdigen Höhlen usw. Man
Mt den Ausflug meist von Zaragoza aus, wo im Sommer an der Estaciön
N Madrid Rückfahrkarten ausgezeben werden, für 42,75, 37.15 p. einschl.
N Wagenfahrt von Alhama hin u, zurück und der Unterkunft und Ver-Dflegunz
 in dem *Motel de Residencia de Piedra (G. 5, M. 5, P. 9-15 p.).
_ Die Bahn durchbricht die Felsen neben der Jalön-Klamm in
Fer en Tunneln. — 224km Bubierca, mit Kirche auf hohem Schieferels.
 durch den ein Tunnel führt, Gleich darauf über den Jalön.

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