La Seo, ZARAGOZA. 17. Route, 197

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Azulejosfüllungen bewahrt haben, Die Capilla Mayor hat unten ein
:omanisches, oben gotische Fenster. Gewöhnlich betritt man die
Kirche an der Plaza de la Seo durch das große NW.-Portal, von
Juliän Yarza (1683). Hier auch der achteckige, vierstöckige Turm,
arbaut seit 1686 von Juan Bautista Contini.
Vor dem Eingang auf der SW.-Seite, in der kleinen Calle de
a Pabostrfa, ist eine Vorhalle (Pavorderfu), erbaut 1498 von dem
Mauren Al-Rami; sie hat ein schönes Gewölbe mit großen mes-3ingenen
 Rosetten,
Das Innere hat fünf fast gleich hohe Schiffe mit Kapellenreihen
 beiderseits und achteckigem Chorabschluß. Der eingebaute
Yhor reicht nicht bis zum Querschiff, Schön sind die schlank aufsteigenden
 Bündelpfeiler mit mannigfachen Kapitälen, das Gewölbe
nit seinen vergoldeten Rosetten und der marmorne Fußboden,
Der Coro enthält eine prachtvolle Reja, sowie eine Sillerfa mit
lem Sitz des Erzbischofs und 34 Sitzen auf jeder Seite; das spätzotische
 Chorpult (facistol) ist von 1413. Der üppig überladene Tras-070
 ist von Tudelilla (1598; S. 1xx1). In seiner Mitte bezeichnet
in Tabernakel mit gewundenen Marmorsäulen die Stelle, wo der Gexreuzigte
 („El Cristo de la Seo“) mit dem Kanonikus Funes sprach,
Der gotische Retablo von Datmau de Mur (1456; Alabaster) in
ler Capilla mayor enthält in mehreren Abteilungen Darstellungen
ıus dem Leben Christi und der Heiligen; die Verklärung und die
Himmelfahrt Christi auf beiden Seiten ist von Pere Johan de
Tarragona (S. Lx1v). Beachtenswert sind die Sedilia (Stühle) der
“ungierenden Geistlichen,
Die achteckige, oblonge Kuppel f(eimborio), ursprünglich von
lem 1394 in Avignon erwählten, 1409 und 1417 als Schismatiker
abgesetzten Papste Benedikt XIII, (Pedro de Luna, S. 274) erbaut,
'st 1505-20 von Enrique de Egas erneut worden.
„Die * Capilla de San Bernardo, 1. vom Südwesteingange, enthält
das prachtvolle Pplatereske Grabmal des Erzbischofs Fernando, eines
Enkels Ferdinands des Katholischen, sowie das der Ana Gurrea, der
Mutter desselben, beide von Diego Morlanes (S. 1xx1); ferner auf
lem Altar ein Marmorrelief, der h. Bernard von der J ungfrau Maria
besucht. — In der von einer Kuppel im Mud&amp;jarstil überwölbten
Capilla de San Miguel, die als Pfarrkirche dient (daher auch Parro-/4ieia
 genannt), gleich l. neben dem NW.-Eingang, ist das Grabmal
des Erzbischofs Lope Fernändez de Luna (} 1382), ein Hauptwerk
sOtischen Stils (S. 1xm). — In der churfigueresken Capilla de San
Pedro Arbues, der letzten des r, Langschiffes, ist der bekanute In-Juisitor
 (S, 193), der 1485 unter der Vierung der Kirche ermordet
Wurde (1664 selig, 1867 heilig gesprochen), unter dem Baldachin
Mit den gewundenen Säulen beigesetzt; seine knieende Figur von
Jos£ Ramftrez,
In der Sacristfa, zu der n.ö. vom Chor ein schönes Portal führt
gewöhnlicher Eingang r. in der Capilla Mayor). sind hervorzuhehen: