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18. Von Zaragoza über Castejön nach Miranda de Ebro.
40km. Eisenbahn (Estaciön del Arrabal, S. 194) in 7-108/4 St., Di.,
Do, und Sa. ein Räpido (I u. 111, KL) in 6 St., tür 80, 22.50, 19.50 p.; Lokalzug
 zwischen Zaragoza und Castejön einerseits, Sowie zwischen Logrof0
und Miranda anderseits. Wagenwechsel in Castejön, dem Knotenpunkt jür
die direkte Linie über Pamplona nach Alsasua (5. 204). — Bahnrestaurants
 in Zaragoza, Caselas, Castejön und "Miranda (gut). — Rechts sitzen !
Zaragoza 8. S. 194. — Die Eisenbahn führt in weitem Bogen
durch die sogen, Ortill@a und überschreitet den Ebro. Prächtiges
Panorama der ganzen Stadt mit den beiden Kathedralen, der Kirche
San Pablo und der Aljaferfa; im N. erblickt man die Pyrenäen,
im W. den Moncayo,. — Weiter durch die grüne Ebroniederung,
begrenzt von den eigentümlichen Tonmergelbergen. R. auf dem
wüsten 1. Ebroufer Justibol, später auf dem T, Ufer (12km) Utebo-Monzalbarba,
 Station für die gleichnamigen Dörfer mit den in
Aragonien oft wiederkehrenden achteckigen Kirchtürmen,
16km Casetas (8. 194), Knotenpunkt für Madrid (R. 16). —
Zlkm La Joyosa. Über den Jalin, 1, mit Blick auf den Kaiserkanal
(S. 186), der auf vier Bogen über den Jalön geführt ist. — 25km
Alagön; über dem Städtchen die Azulejoskuppel der Jesuitenkirche
San Antonio de Padua und der achteckige Turm der Pfarrkirche,
R, jenseit des Ebro das Schloß Castejar, an der Sierra gleichen
Namens. — 34km Pedrola; 38km Luceni; auf der andern Seite des
Ebro Remolino, mit Salinen, an dem Bewässerungskanal von Tauste,
Die Bahn überschreitet den Kaiserkanal, der fortan rechts bleibt.
Eigentümlich der Blick über die schmale grüne Ebroebene auf Tauste
und die Pyrenäen, anderseits auf die Wüste und den Moncayo. —
46km Gallur, mit kleinem Hafen, — Einschnitte zeigen die Bodenbildung:
 unten Kalk, dann Mergelton, oben Geröll. In der Nähe des
Ebro Ölbäume. Durch das wüste Hochland der Bärdenas, dann über
den Huecha nach (56km) Cortes, dem ersten Dorfe in Navarra, mit
Schloß des Don Sancho Abarca,
1 Von Cortes führt eine Zweigbahn (18km in 4-11/4 St, für 2.25,
% 0, 1.05 p.3 Kilometerbillette ungültig) 3.w. im Huechatale aufwärts nach
oxja, einem alten Städtchen von 5700 Einwohnern, mit der Stammburg
der‘ Borja (Borgia; 8. 203), Ausgangspunkt zu einem Ausflüg nach dem
ehem. Kloster Veruela (12km wesil.) und zur Besteigung der Sierra de
Moncayo (2316m), des Mans Caunus der Römer. Man reitet über Vera,
wo ein starker Rotwein wächst, nach dem malerisch gelegenen ‚Veruela,
einem. ehem. 1146 gegründeten Zisterzienserkloster, mit zinnengekrönter
Befestigungsmauer, gotischem Kreuzgang aus dem xizVv, Jahrh., Kapitelsaal,
marmorner Haupttrepp® und dreischifiiger Kirche im Übergangsstil; weiter
über den Flecken Pasmo und die Zrmitg de N. S, de Moncayo (Wallfahrts-Ort,
 Nachtquartier), Die schroffe Sandsteinmasse der Sierra de Moncayo
scheidet das kastilische Hochland bei Soria vom Ebrobacken.
68km Ribaforada, — Nun im Ebrotale an Laubwald entlang.
Bei Bocal de Rey, ca. ökm vor Tudela, ein großes Wehr, das dem
Kaiserkanal das Wasser des Ebro zuweist. Der nächste Ort ist Fonfellaa.
 Jenseit des Ebro erscheinen Fustikana und Cabanillas.