nach Miranda de Ebro. HARO. 18, Route. 207

Rechts tritt die Solana mit steil zum Ebro abfallenden Höhenzügen
 mitten in die Kultur. Das Tal wird enger, Die Bahn führt
ziemlich hoch über dem Flusse hin. — 185km Fuenmayor, mit
Kettenbrücke über den Ebro. — Jenseit des Ebro erkennt man in
;a. 5km Entfernung das durch Seidenbau berühmte La GQuardia. —
196km Cenicero, in reicher Weinlandschaft; jenseit des Najerilla
(207km) San Asensio, nördl. auf einem Hügel gelegen, mit Kirche,
die einen bemerkenswerten Retablo enthält (S. zxxmr). — L, ein
Hieronymitenkloster; rt. auf einem Hügel am Ebro San Vicente mit
Kirche. -— 21%km Briones, terrassenartig über dem Ebro aufsteigend;
 Dann an der Mündung des Tirön in den Ebro:
220km Haro (H. Suizo, P. 6 p.), Stadt mit 7900 Einw., ein
zweiter Hauptort der Rioja (S. 206), welche hier nach S. zu eine
Ebene bildet. Dahinter die mächtige Sierra de la Demanda mit dem
C5s20 de San Lorenzo (2303m). — Die Bahn folgt dem Ebro, der
hier den südlichsten Kreidezug der Westpyrenäen in ziemlich enger
Se: *2n Conchas de Haro, durchbrochen hat, die (1) Montes
Obar- " ; 24) von der (r.) Sierra de Cantabria trennend. Zwei
Tunne.. ‚ann Öffnet sich der Talkessel von Miranda. Zuletzt auf
eiserner Brücke über den Ebro nach (240km) Miranda de Ebro ($. 15),

Zaragoza über Tardienta nach L6rida
(Barcelona) .
188km. Eisenbahn (Estaciön del Arrabal, S. 194) in 5-6 St, für 23.10,
17.35, 12.70 p.; — bis Barcelona, 366km, in 11-4314 St. für 42.70, 31.00,
20.30 p. Di. Do. Sa. ein Räpido (nur I. Kl. mit Schlafwagen) bis Lerjdn
De Al/4, bis Barcelona in 9, St. — Bahnrestaurants nur in Zaragoza und
Löridea,

ML

Zaragoza s. S, 194. — Am ır. Ufer des Qällego aufwärts. 8km
San Juan de Mozarrifar; 12km Villanueva del Gällego; bei (26km)
Zuera über den Gällego. Dann durch eine öde Ebene, die Lianos
de Violauda. — 43km Almudevar, Städtchen von 2900 Einw., mit
Burgtrümmern.
52km Tardienta (Bahnkantine), Knotenpunkt für Huesca-Jaca,
. Von Tardienta nach Jaca, 133km, Eisenbahn: bis Huesca zwei,
bis Jaca nur ein Zug täglich, für. 2,85, 2.15, 1.25 p., bzw. 15.05, 11.30, 8 p.
„. 20km Huesea (475m; Kopfstation; Gasth.: Unidn, am Bahnhof).
Bischofssitz und Provinshauptstadt mit 12600 Finw., an einem Hügeltücken
 über der Ebene Za Hoya, unweit der südwestl. Auslänfer der Sierra
1e Guara. Es ist das römische Oscuw, wo Sertorius eine Hochschule für den
‘berischen und lusitanischen Adel errichtete und 72 vor Chr. auf Anstiften
Perpenna’s ermordet wurde. Nach der Vertreibung der Mauren im J. 1095
Hauptstadt Aragoniens, büßte es seinen Vorrany schon 1118 an Zaragoza ein,
War jedoch im x11-xılr. Jahrhundert noch häufig Sitz der Cortes.
„. Hauptschenswürdigkeit ist die gotische KATHEDRALE, auf dem höchsten
”unkte der Stadt an Stelle einer maurischen Moschee erbaut, zu Anfang
les XV. Jahrh. von dem Basken Juan de Ol6zaga begonnen, vollendet Un
1515 (vgl. S. ı1v). Schönes Hauptportal, mit je sieben großen Apostel- ung
Neiligenstatuen. Das Innere, von quadratischer Anlage, 41,sm lang un‘
Dreit, ist dreischiffie mit beiderseitigen Kavellenreihen und fünf achteckigen