nach Barcelona. ; GERONA. 21. Route, 217

and xv. Jahrh. (die Frauen am Grabe Christi und Christus in der Vorhölle)
 und einen berühmten romanischen Wandteppich mit der Weltschöpfung
 aus dem xı. Jahrhundert.
Nordwestl. die weithin sichtbare Kollegiatkirche San FEiIÜ,
ein später Bau des Übergangsstils (Chor 1318 vollendet), mit zwei
Türmen, von denen nur der eine achteckig ausgebaut ist (1392);
doch sind die obersten Sm infolge Blitzschlags 1581 abgestürzt.
Die Westfassade stammt aus dem xvır. Jahrhundert. Das Innere,
eine dreischiffige Pfeilerbasilika, schließt mit halbrunder Chornische,
 einer nördl, Seitenapsis und zwei südl. Nebenapsiden.
‚ Am Horhaltar sind zwei römische und ‚vier altchristliche Sarkuphage
eingemauert (S/ .x1): Raub der Proserpina, Löwenjagd, alt- und neulestamentliche
 Darstellungen, Ein vergoldeter und bemalter Sarkophag über
dem Hochaltar enthält den Körper des h. Felix, In der marmorreichen
Dapilla de San Narciso das Grabmal M. A, de Castro’s (S. 216), von Suüol.
In dem Kreuzgang der ebenfalls romanischen, in der Anlage San
Felitt ähnelnden Kirche San Pedro de Qalligans , im W. der Ka-‘hedrale
 auf dem gegenüberliegenden Ufer des Torrente de Galligans,
befindet sich das Provinzialmuseum (zugänglich 4-6 Uhr, im Winter
wur So, 9-1% Uhr), mit Fundstücken aus Ampurias (S. 215; phönikische
 Alabaster, archaische griech, Vasen), römischen und christlichen
 Grabmälern. — Zwischen den beiden letzteren Kirchen ist
in dem Kapuzinerinnenkloster das sogen, maurische Bad (BaRfos
ürabes), ein kleiner achteckiger Säulenbau, der vermutlich von Anfang
 an ohristlichen Zwecken diente.
Von Gerona führen Eisenbahnen 8,8. nach San Feliü de Guixols
en in ca, 1% St.; Gasth. : „Fonda Marina), dem Haupthafenplatz für
ie spanische Korkindustrie, mit 11300 Einw., von Schiffen aller Nationen
en — n.w. im Tal des Ter aufwärts nach San Felid de Pallarols
a SOC wo eine Diligence nach 0lot (S. 215) anschließt. —
iligence n. über Baliolas nach Besald (S. 215; 35km).
Bei der Weiterfahrt beschreibt die Bahn einen Bogen nach
W, und folgt dann südl. dem Ofiartal. — 73km Fornells, R, fern
im NW. die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen, 1. die Montes
Gabarras, Pinien- und Korkschälwaldung unterbrechen die fruchtbare
 Landschaft, -— 78km Ruidellots de la Selva, Dann über den Ofiar,
— 84km Caldas de Malavella, an der Riera de Caldas, mit 350 C.
heißen, schön den Römern bekannten Thermen. — 90km Süs, in
ler Nähe eines großen Sumpfsees, dessen Westufer die Bahn folgt.
98km Empalme, wo sich die Bahn in zwei Linien, die Linea
interior (s. unten) und die Lfnea del Litoral (S. 219), scheidet, die
beide nach Barcelona führen und dort auf demselben Bahnhofe
endigen: vgl. S. 213/214,
Die innere Linie läuft auf der NW.-Seite der Sierra de
Nuestra Sefora de Corredo, zunächst am 1. Ufer des Tordera auf-Wärts,
 — 103km Hostalrich, in malerischer Lage am Tordera, von
einem Fort überragt, Eigentümlich die in die alte Stadtmauer
gebrochenen Fenster mit Markisen. Auto-Omnibus über (15km)
Arbueias nach dem (32km) Mineralbad San Hilario Sacalm (Hot.
Martin, P. 10-12 p.), — BR. fesselt den Blick, fast bis Barcelona,