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BARCELONA, 92, Route. 225

‘jegern als Ehrenpreis eine Blume oder den Titel „Mestre en Gay Saber“
Weister der schönen Künste) eintragen. — Am Fronleichnamsfest (Corpus
Jomini): große Prozession von der Kathedrale aus um einen Teil der
nneren Stadt, — Zu Johanni (Verbena de San Juan, 23./24. Juni) und
an Peter- u. Paulstage (29. Juni) Freudenfeuer in den breiten Straßen,
‚sonders auf dem Paseo de Sarı Juan. — Ein Hauptfeiertag (Fiesta mayor)
&lt;t der 24. September (Mercedes). — Am Allerheiligen- und Allerseelenlage
ı. und 2. Nov.) werden die Friedhöfe reich geschmückt. Man ißt kleine
Tarzipankuchen (panecillos) und geröstete Kastanien und trinkt neuen
Vein, — Am 21. Dezember (St. Thomas): Jahrmarkt auf der Rambla de
Jatalunia und auf dem Paseo de la Industriaz die Landbewohner verkaufen
"ruthühner (pavos) und anderes Geflügel für das Weihnachtsfest.
‚Bei beschränkter Zeit (1!/2-2 Tage): I. Tag. Vormittags allgemeine
Jrientierung unter Benutzung der Straßenbahnlinien 1, 2 und 3 (8. 222):
Daseo de Gracia (8. 229), Plaza de Catalıuna (S. 223), die Ramblas (S. 227/8),
?aseo de Colön (S, 227), Plaza de Palacio (8. 234), Park (S. 285), Saldn de
Jar Juan (S. 236). Gegen Mittag die innere Stadt: Calle de Fernando VII
5. 23), Plaza de la Constitucion (S. 238), Kathedrale (S. 230), Calle de la
rincesa (S. 234), Santa Maria del Mar (8. 2834). Nachmittags Besuch der
Wuseen im Park (S. 235/236). Gegen Abend: Cementerio del Sud-Oeste (S, 238);
wuf dem Rückweg vielleicht Besuch des Moni/jwich, — Il. Tag. Ausflug nach
allvidrera und auf den Tibidabo (S. 238/239).
Von Barcelona pflegt man den Montserrat (S. 245) und die Balearen
S. 262) zu besuchen.
N Barcelona, die bedeutendste Handels- und Industriestadt
Spaniens, mit 587200 Einw., Hauptstadt des alten Principado de
Uatalufia, Sitz des Generalkapitäns und des Zivilgouverneurs von
K atalonien, eines Bischofs und einer Universität, liegt in ungefähr
zleicher nördl. Breite mit Rom in einer welligen Ebene, die vom
nie langsam zu dem Bergzuge des Tibidabo im NW,
Y. © ) Au etolgt und im NO, von den Montafias malas, im SW. vom
ie ‚juich (8. 257) begrenzt wird. Den Tibidabo und die Montafias
malas trennt das Durchbruchstal des Besds; südl. vom Montjuich
mündet der Liobregat in einer breiten fruchtbaren Talebene, der
emüse- und F ruchtkammer Barcelonas., Um die eigentliche Stadt
ne sich die industriellen Vororte Sans, Gracia, San Andres de
a 'alomar und San Martfn de Provensals. Bedeutend sind namentlich
ie Baumwollenfabriken, ferner Maschinen-, elektrische Industrie
N 8, ViNlenvororte sind Bonanova und San Gervasio, Auch weiter
a ist die Landschaft mit Dörfern, Landhäusern, Gehöften und
ten übersät, Es ist ein Bild von eigentümlichem Reiz: die am
1 eer gelegene glänzende Großstadt, die rauchenden Schomsteine
a Fabriken und die heiteren Villen in der gartenartig angebauten
ia lichen Landschaft mit dem malerischen Gebirgshintergrund.
ervantes Wort „en sitio y en belleza ünica“ paßt auch unter den
’eränderten Verhältnissen noch heute,
Die Altstadt hat die Gestalt eines unregelmäßigen Sechsecks,
vor dessen südöstl, Seite sich der Hafen legt. Auf der Landseite ist
316 von breiten Ringstraßen, „Rondas“, eingefaßt, die die Stelle der
qdergelegten Stadtmauern einnehmen. Auf dem höchsten Punkt,
— „Monte“ Taber (18m), erhebt sich die Kathedrale. Größere
lätze fehlen. Die mittelalterlich engen und düsteren Straßen, mit
Baedekera Spanien u. Portugal. 4, Auf.