und Parkı BARCELONA, 22, Route. 235

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mit vielen offenen Läden, die ’einst vornehme Calle Moncada mit
der (n° 20) alten Casa Dalmases (schöner Hof) und Üherresten
anderer gotischer Herrensitze, sowie die Plaza del Borne, einst
Festplatz, jetzt ebenso wie der nahe Mercado del Borne (Pl. 1 9)
Gemüse- und Fischmarkt.
Der *Park (Parque y Jardines de la Ciudadela; Pl.H I 9, 10)
nimmt die Stelle der geschleiften Zitadelle (8. 226) ein und erstreckt
sieh mit seinen breiten Baumgängen, Blumenparterres, seltenen
Pflanzen und. hübschen Wasserbecken über einen Flächenraum von
ca. 30 ha. Am s.w. Haupteingang, gegenüber dem Paseo de la Aduana,
hat die Stadt dem General Prim, auf dessen Verwendung ihr die
Zitadelle 1869 überlassen wurde, ein nach Puigjaner’s Modell ge-=gossenes
 Reiterstandbild errichten lassen. — An der von hier zu
dem w. Haupteingang führenden Avenida de los Tilos liegen 1.
außer dem Palmenhaus (Umbräculo) und dem Gewächshaus (Invernäculo)
 das Museo Martorell und das Museo de la Historia natural
für Altertumskunde und für Naturwissenschaft, mit Marmorbildern
der Naturforscher Azara und Salvador, beide Museen Stiftungen des
Kaufherrn Franc. Martorell y Pefia. — Gegenüber dem naturhistor.
Museum führt die Avenida de los Alämos an einem Denkmal des
katalanischen Dichters Aribau, von Vilaseca y Fuxä (1884), vorbei
zu der n.ö. Avenida de los Olmos, die ein kleiner zoologischer
Garten begrenzt; dahinter die Bewässerungsanlage. — In der Ecke
zwischen den beiden letztgenannten Alleen erhebt sich ein phantastisches
 großes Grottenwerk, a Caseada del Parque, mit torartigem
Turm und drei Durchgängen, einer Gruppe der Aphrodite zwischen
Nymphen und Seepferden, nach Art der Galatea Raffaels, und mit
einer Aurora auf vergoldetem Viergespann. Gegenüber ein Cafe,
Die Wasser springen Do. und So. (nachm, Konzert). — Weiter
s.ö. folgen drei Gebäude der ehem, Zitadelle, die bei der Weltausstellung
 1888 umgebaut wurden: der Palaeio Real, der jetzt
das Museo decorativo enthält (s. unten), und, gegenüber dem 8.w.
Kingang (8. oben), der Pabellön de La Reina Regente und die alte,
jetzt unbenutzte Kirche, — Im s. Teil des Parks erhebt sich
eine Nachbildung des Montserrat (S. 245); gegenüber ist eine
Schweizerei ( Vaquerfa Suiza), mit Caf6, unweit davon eine Marmortbüste
 des katalanischen Schriftstellers Emilio Vilanova (1908). —
Ein Überrest der Weltausstellung ist das Gebäude, das jetzt als
Museo. de las Artes provisorisch die modernen Gemälde enthält
(s. S. 236).
Das *Museo decorativo y arqueolögico oder Museo del Parque,
1908 im ehem. Palacio Real des Parks (s. oben) eröffnet, enthält
Altertümer, ethnologische, kunstgewerbliche Gegenstände, Gipsabgüsse
 und von der bisherigen Gemäldesammlung des Palacio de
Bellas Artes (S. 237) die ältern Bilder, während die neuern provisorisch
 in dem Museo de las Artes (S. 236) untergebracht sind und
erst nach Vollendung der Flügelanbauten in diese aufgenommen