nordöstl, Stadtt, BARCELONA, 22, Route, 237

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Der Palacio de Bellas Artes (Pl. H 8, 9), von Aug, Font für die
Ausstellung 1888 erbaut, mit großem Portikus und Kuppeltürmen
ın den Ecken, enthält Konzert- und Festsäle und dient zu Kunst-Ausstellungen,

Weiter der Palacio de Justicia (Pl. I 8), von Sagnier und
Domenech Estapä (1903). Die 22 Reliefs der Fassaden beziehen
sich auf Ereignisse aus der Geschichte Kataloniens, Die 28 Statuen
stellen spanische Rechtsgelehrte dar. — Den n.w. Abschluß des
Salön bildet der Arco de Triunfo (Pl. H 8), ein 1888 von Villaseca
als Eingang zur Ausstellung errichteter Backsteinbau.
Unweit, im nördl. Winkel der Altstadt, die alte Kirche San Pedro de
las Puellas (Pl. H 8), 945 von dem Grafen Suniario gegründet, ehemals zu
nem Benediktinerinnenkloster gehörig. In der Anlage {S, z1) ursprüngich
 San Pablo del Campo (S. 228) ähnlich, hat der Bau namentlich nach
len Verwüstungen im Kriege {744 vielfache Veränderungen erlitten. Eine
Restauration ist im Gange. — Auch die romanische Capilla de Marcis in
ler malerischen Calle Carders (Pl. H 9), 1162 auf Kosten des Kaufherrn
Bern. Marcüs erbaut, ist zu erwähnen. — In der von San Pedro de las
Puellas nach SW, führenden Calle Alta de San Pedro ist das 1908 in neu-&lt;ulalanischem
 Stil errichtete monumentale Konzerthaus Palacio Müsica
Tall Sn H 8).
. n der Fortsetzung des Salön, dem Paseo de San Juan, ist jenseit
ler Plaza de Tetudn der spitze Kirchturm des Satesanerinenklosters
(Convento de las Salesas, I. Pl. I 6) sichtbar, ein Neuhau im got. Stil. —
Nördl. davon der Templo de la Sagrada Familia (1. Pl.X K 6), ein eigenartiges
 Bauwerk in neukatalanischem Stil, mit reichem Skulpturenschmuck,
1ach Entwürfen von Gaudi, seit Jahren in Ausführung begriffen. Die fast
zoNlendete Krypia kann man besichtigen.
Der Pas eodeSanCarlos(Pl.H 10); mit dem Stierzirkus (Kinqang
 jenseit der Bahn), im 8, des Parks, bildet den Übergang zu
m auf einer Landzunge im O, des Huüfens gelegenen Stadtteil
Earselnnetn (1.P1.G H 10, 11), der seine Entstehung dem Marques
Ob Mina verdankt, nachdem beim Bau der Zitadelle (S. 226) über
- 0 Häuser abgerissen worden waren. Die Kirche San Miguel del
Puerto wurde 1753-55 erbaut und 1863 erweitert, Südöstl. die
5 228 gen, Seebäder,
Ben Östl. Fortsetzung des Paseo de San Carlos, der staubige Paseo
. ementerio (I. Pl. IKL 10), führt an (r.) großen Docks vorüber
Sn ı dem Vorort Pueblo Nuevo und dem Cementerio del Este (I. Pl. L 10;
Kran s. 8. 222). Der Friedhof, den man über einen Vorplatz mit
$ CE Foniänen betritt, wird durch hohe Mauern in 16 Abteilungen ge-#
 jeden. Die Beisetzung findet in vermauerten Nischen statt, die, wenn
N CHE als Eigentum erworben werden, schon nach vier Jahren wieder
Sn net werden, worauf die Gebeine im Osario comün die letzte Ruhere
 Een en TEA DEHE ER em Familien befinden sich jenseit
&amp; am Östende des Friedhofs, — Hinter d terio del Este
ım Meer der Friedhof der Protestanten, ler a Dementart et

d. Der Montjuich,
Der Montjuich (175m) ist ein isolierter Höhenzug, der aus der
Llohregat-Ebene (S. 225) langsam nach 0. aufsteigt und in steilem
Absturz zum Meere abfällt. Der Name wird gewöhnlich als „Judenberg“
 erklärt, von andern als „Mons Jovis“ oder als „Mons jugi