nach Lerida, LERIDA. 23. Route. - 243

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königlichen Residenz und zum Sitz des Bischofs von Roda und Barbastro
erhoben. Die von Jakob II. 1300 gegründete Universität wurde, wie die
Hochschule von Barcelona (S. 229), {717 nach Cervera (S. 242) verlegt. Von
den Franzosen wurde Lerida 1642 genommen, 1646 und 41647 vergeblich
belagert, 1707 abermals erstürmt. Auch 1810 fol es in die Hände der
Franzosen. — Zur Besichtigung der Stadt genügen zwei Stunden.
Eine auf römischen Resten erbaute, 1907 vom Hochwasser halb
weggerissene Steinbrücke führt über den Segre. Auf dem 1, Ufer
die Promenade des „Campo Elfseo“ mit dem Theater, R. gelangi
man durch ein altes Tor auf die Plaza de la Constituciön.
äen Marktplatz. An diesem r. die Kirche San Juan, ein Neubau
an Stelle der abgerissenen alten Kirche des Namens; 1., an der Einmündung
 der Calle Mayor, die romanische Casa Consistorial, 158°
and Ende des vorigen Jahrh. erneuert.
Weiter in der Calle Mayor n° 45 das Gobierno militar, Wu
man gegen 10 Uhr vorm. den „Permiso“ zur Besichtigung der Alten
Kathedrale erhält. Am Ende der Straße 1. das Hospital, ein ehemaliges
 Kloster, mit gotischer Madonnenstatue am Hauptportal; x.
die Neue Kathedrale, 1761-81 erbaut, mit korinthischem Portikus
(in der Sakristei einige Bilder).
Östl. von der Neuen Kathedrale führt die Calle de Almodin Viejo,
dann die Calle de 1a Palma in Windungen zum bischöflichen
Palast, an den 1. die kleine Kirche San Lorenzo anstößt, 4270-1300
erbaut, angeblich unter Verwendung eines römischen Tempels, den
die Mauren in eine Moschee verwandelt hatten, mit gotischen Seitenkp
 einem achteckigen Turm aus dem XV. Jahrhundert. Im
Grafen SE Retablos (S. nx1v) und ein Grabmal eines
nv. Urgel (an der Turmseite).
Wieder am bischöfl. Palast vorüber gelangt man durch die
Cal le de Tallada und gegenüber n° 24 bergab nach dem /nstituto
provineial (Kingang Calle de Caballeros 17; dem Bedel 50 c.), das
ein kleines Museum mit Bauresten und Skulpturen aus der Alten
Kathedrale (S. zxm, LXIV) enthält.
- Die Calle de Tallada mündet auf das Tor des Castillo, das den
Öchsten Punkt der Stadt krönt und nur mit Erlaubnis des Gobierno
militar (8, oben) zugänglich ist. Innerhalb erhebt sich die seit 1717
En rischen Zwecken dienende und innen völlig verbaute ALTE
5 ATEHEDRAUB ( Catedral: Antigua, 8. tar), spätromanischen Stils mit
gotischen und maurischen Zutaten, Die Kirche wurde 1203 von
König Peter II. von Aragonien gegründet und 1278 geweiht. Über
der Vierung ragt ein achteokiger Kuppelturm auf; der hohe achteckige
 Glockenturm im SW. des Kreuzgangs wurde Anfang des
XY. Jahrh. vollendet.

Von Lerida nach Zaragoza s. R. 19, nach Montblanch ( Poblet) und
Tarragona s. R. 28.
Von Lerida geht eine Diligence, immer im Segretale aufwärls nach
(28km) Balaguer, das man auch mit der Bahn über Mollerusa (S. 242) in
ca, 21 St. erreichen kann, und weiter nach (27km) Artesa de Segre (S. 242)

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