Antike Stadtmauer. TARRAGONA, 27, Route. 259

die

‘um
Jet

dem

zum

lem

Tjer

ler

‚Wie
96-nter



ÜitZnofs


At,

der

hat

ung
anrat.

lbe
wei

cl

len

„enatte

ne
Mänist,

irh,
die

an)
der
nes
ım)

Js

310
Jel

Al;

en
ler
;tet
ine
a),
‚11€

Von der Plaza del Palacio wenden wir uns 5.8. in die Calle
ie San Pablo; hier 1. das große, 4885 erbaute PRIESTERSEMINAB
"Seminario coneiliar; Pl. F1), in dessen Hofe links die im romahischen
 Übergangsstil zu Anfang deß Xm. Jahrhunderts errichtete
Capilla de San Pablo steht. — Weiter durch die Calle de Vilamijana
 an der (r.) kleinen Kirche Santa Tecla, aus dem xım. Jahrh.,
7orüber und zurück zum Llano de la Catedral (S, 256).
Der Westfassade der Kathedrale gegenüber führen die Calle
Mayor und ihre Fortsetzung steil hinab zu der langgestreckten
Plazadela Fuente (Pl. D 2) oder de la Constituciön. Vor dem
Hause no 43 ein altrömischer Brunnen von 47m Tiefe.
Auf der nördl. Schmalseite des Platzes steht die Casa Consitorial
 mit dem Museo arqueolögico provincial (Pl. D2, 1), das
antike und mittelalterliche Gegenstände enthält, Eingang durch die
Tür r. vom Hauptportal (Conserje Calle Conde de Rius11, Pl.D 2):
wochent. 9-1, 3-5 Uhr.
vr Eingangsraum: Säulenfragmente, Kapitäle, Sarkophage u, a. in
arragona gefundene römische Gegenstände, darunter eine Mühle (mola).
= Hauptzimmer 1.: große Bronzelampe mit einem Negerknahen ;
Forso der Göttin Pomona; Torso eines jungen vornehmen Römers; Sta-‚uette
 der Juno; Torso einer Venus; römische Mosaik mit *Medusenkopf
a, a, Marmortorso eines jugendlichen Bacchus, von schöner Weichheit
ler Formen; Kaiserbüsten: Hadrian, Trajan, Marc Aurel und L. Aurelius
Verus, Weiter: Amphoren, Waffen, Modell des oben erwähnten alt-:ömisehen
 Brunnens. Pergamentrolle mit Miniaturbildnissen der Grafen
nn Barcelona und der aragonischen Könige bis zu Martin I. dem Mensch-N
 hen (+ 1410), Münzsammlung, mit wertvollen phönikischen, iberischen,
ee Sn u. a. Stücken. — Zimmer gegenüber dem Eingang:
105 in Statue des Conde de Santa Coloma; ein Teil vom alten Grabmal
Sräb nigs Jakob I. (S, 257); Statuetten und Skulpturenfragmente von
ern von Poblet (S. 260), Azulejos u. a.
Von der Casa Consistorial gelangt man n.ö. durch enge Gassen
u der Puerta del Rosario (Pl. D 1), dann r. aufwärts in der Bajada
in Paare zu der Hauptsehenswürdigkeit Tarragonas, den gewalen:
 antiken Mauern, die den höchsten Teil der Stadt umgeben
- auf der N.-, 0.- und S.-Seite fast ohne Unterbrechung in einer
ET von ca. 3km, bei allerdings ungleicher Höhe (3-40m), erhalten
Und (auf der W.-Seite nur die Fundamente). Die unterste Schicht
gecteh aus mächtigen Werkstücken von unregelmäßiger Form (31/9
mM lang, ca, 2m breit, 11/am hoch). Aus der Ringmauer springen
Korockige Türme vor. Die sechs erhaltenen Tore zeigen primitivste
; Onstruktion, Auf diesen Fundamenten aus ältester Zeit (S. 255)
nn spätere, wahrscheinlich von den Seipionen durch einheimische
erkleute ausgeführte Schichten (zahlreiche Steine tragen iberische
Marken), und darüber erhebt sich der römische Festungsbau aus
Augustischer Zeit. Westl. der Puerte del Rosario bezeugen die
Blöcke in Stampferde die Zeit der maurischen Herrschaft. Der Umgang
 um die ganze Mauer auf den von der Straße nach dem Friedhof
 (S. 260) östl. abzweigenden, später wieder in einen Fahrweg
ainmündenden Fußsteigen ist lohnend, schon des herrlichen Rundblickes
 wegen.