nach Valencia. CASTELLON DE LA PLANA. 371. Route. 275

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Albalat, später das Cabo de Oropesa, mit dem gleichnamigen Orte.
-— Die Orangenkultur beginnt. R. das gebirgige Desierto de las
Palmas. Tunnel. Im 58. erscheinen die Berge von Valencia bis zum
Mongö, — 110km Benieastn, in hübscher Lage, von dem Gebirge
im W. umschlossen, mit Orangengärten und Palmenpflanzungen.
Die Kuppel der Kirche ist mit Azulejos gedeckt.
122km Castellön de Ian Plana (Gasth.: HM. Swizo, P. 7-15 p.,
ganz gut; H. de la Paz, P. 6-42 p.; Omn. 506), wohlhabende Provinzhauptstadt
 mit 28 000 Einw., ein Mittelpunkt des Handels mit
Orangen, die in großer Menge von dem Hafen (Grao de Castellön.
5km; Schmalspurbahn stündlich für 55, 40 6.) ausgeführt werden.
Die in einer reichbewässerten Ebene ausgebreitete Stadt lag ursprünglich
 2-3km nördl. auf der Höhe, woran noch die Ermita de
8. Marfa Magdalena und einige Ruinen erinnern. Auf dem schönen
Paseo de Ribalta, im W. der Stadt beim Bahnhof, erhebt sich ein
Obelisk zur Erinnerung an den Karlistenkrieg 4837 und ein Denkmal
Jes hier geborenen Malers Ribalta (S.nxxxı7); auf der Plaza del Rey
D, Jaime ein Bronzestandbild König Jakobs I., des Gründers der
Stadt (1251). Die Kirche Santa Marta Mayor hat einen alleinstehenden.
 46m h. Glockenturm von 1604 und in der 4. Kapelle r.
ain Bild von Ribalta. Andere Bilder von ihm in der Secretarfa des
\yuntamiento (h. Rochus) und in dem Instituto de segunda Ensejanza,
 Calle Mayor 29 (Verklärung des h. Bruno). — R. in der Ferne
Jer wild’zerklüftete Kalksteinfels der Peia golosa (1813m).
Die Bahn überschreitet den Mijares (r. die Fahrbrücke mit 13
Bogen) und den aus ihm abgeleiteten Kanal von Castellön, ein
Meisterwerk maurischer Ingenieurkunst, das seit sechs Jahrhunder-;on
 zur Bewässerung des Landes dient, und tritt in die Ebene von
130km Villarreal (Gasth.: F. de la Viuda de Pepe, dürftig),
Stadt von 16000 Einw., mit achteckigem Kirchturm und Azulejoskuppeln,
 in herrlicher Lage. Aus den Orangengärten Tagen einzelne
Palmen auf. Interessanter Volkstypus. Die Wasserkrüge der Frauen
erinnem an antike Formen, — Die Wasser des Mijares sind über
die Ebene bis (134km) Burriana geleitet, das gleichfalls eine bedentende
 Ausfuhr von Orangen hat. — 140km Nules, Städtchen von
3800 Einwohnern. Im W. erblickt man die Sierra de Espadän, Akm
3,wW. von Nules entspringen die 99-44° C. warmen Quellen von Villa-»ieja,
 (Hotel Cervell6n).
{49km Chilches. — Die Bahn tritt in das Hügelland Yon (153km)
Almenara (al Minar, 8. S. cır), dessen hochragendes Kastell ehemals
 für den Schlüssel Valencias galt. Jakob E. schlug die Mauren
hier 1238, worauf er Valencia eroberte. Eine Kapelle bezeichnet
Jas Schlachtfeld. Reste eines antiken Tempels bei Almenara, einer
Wasserleitung bei Chelva, ein Bogen bei Cabanes, Grabsteine und
Inschriften aller Arten bezeugen die blühende Kultur des Landes
zur römischen Zeit. — 157km Los Valles, Mittelpunkt der Dörfer
Cuartell. Faurd, Benifairö, Benavites und Santa Coloma, die über

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