278 Route 31. SEGORBE. Tortosa- Valencia,

NW. das obere Palancia-Tal (s. unten). Von der Bastion San Jorge
(PL. A. 3), welche die Westspitze der Feste verteidigt, hat man einen
schönen Blick auf die heutige Stadt und ihre nähere Umgebung,
An der Plaza del Dos de Mayo eine arabische Zisterne,
Von der Plaza del Gobernador, an deren Südseite man noch
einen Blick in die kaktusbedeckte Felstiefe werfe, kehrt man zum
Haupteingang zurück und steigt sanft bergan zu der verfallenen
Ciudadela de Saloquia oder de Almenara auf der östlichen Höhe.
mit prächtigem *Blick auf die Küste, die Stadt und das Meer.
Auf der Plaza del Eco (Pl, D 4; Echo) einige römische Bautrümmer,
 Auf der Südseite Zisternen angeblich römischen Ursprungs,
Zurück zur Plaza de la Constituciön (S. 277), dann östl. durch
die Calle Mayor (PL D E 2), mit einigen alten Häusern, u. a,
(n° 19) der Casa de Delme (gotische Fenster). — Die einschiffige
Kirche San Salvador (Pl. F 3) wird als ehemalige Moschee bezeichnet
 (dem Sakristan, 2. Tür vom Westeingang, 30 0.).
Am Ufer des Palaucia dehnte sich im Altertum der Zirkus (Pl. C
D 1) aus; er hatte eine Länge von ca. 275, eine Breite von ca. 72m,
ist aber jetzt mit Gärten bedeckt. Am obern Ende des Zirkus im
Flüßchen Reste einer römischen Brücke (Puente antiguo; Pl. € 1).
Ausflug nach Segorbe: Eisenbahn 8. S. 193 (31km in ca, 11/4 St.,
für 2,80, 1.85, 1.15 p.).
Segorbe (Gastlı.: Posada de In Paz, dürftig, P. 5p., Omn. 5060.35 Cafe
Olavel), Stadt von 7000 Kinw., in prächtiger Lage zwischen Zwei von Burgen
gekrünten Hügeln am r. Ufer des Palancia, ist, wie die ununterbrochene
Tradition des Mittelalters beweist, aus dem alten Segobriga hervorgegangen,
welches in den Kriegen des Viriathus gegen die Römer (149-139 vor Chr.)
eine Rolle spielte. Die Kathedrale enthält am Hochaltar Gemälde des
XvI. Jahrh. (S, LXXx1v), außerdem gute Bilder aus dem ehem, Kartäuserkloster
 Val de Cristo; die Kirche san Martin de las Monjas ein Bild von
KRibalta, Christus in der Vorhölle (S. LXxx1v), und, 1. vom Hauptaltar, das
Grabmal des Stifters des zugehörigen Augustiner- Nonnenklosters, Pedro
de Casanova, Im SW. der Stadt die @lorieia. Um die restaurierten Burgtrümmer
 im NO, zicht sich eine aussichtsreiche Promenade, Nördl. Blick
auf den Pico de la Rapita (1105m), südl. auf die Sierra de la Cueva santa
(benannt nach einer im Oktober Yon zahlreichen Wallfahrern besuchten
löhle), Schöner Spaziergang zu der Fuente de Ian Esperanza im NW.
Jenseit Sagunt erreicht die Bahn die Küstenebene von Valencia,
in welcher sich überall, wo die Bewässerung hinreicht, die fruchtbare
 Huerta ausdehnt, mit den niedrigen, spitzgiebligen, schornsteinlosen,
 weißgetünchten und schilfgedeckten Bauernhäusern
(barracas), die für die Gartenlandschaften charakteristisch sind. —
170km Puzol. — 173km Puig, überragt von Burgruinen ; das große
Gebäude mit den vier Ecktürmen ist ein ehem, Kartäuserkloster. R.
der Monte Negro. — 177km Albuizech, mit Weizenfeldern und Palmen,
 — Endlich erscheinen die dunkelblau glänzenden Kuppeln
von Valencia, Die Bahn nähert sich dem Meere, an dem man 1.
Cabafial und den Grao (S, 291) erblickt. 187km Cabafial. R. das
ehem, Hieronymitenkloster Sun Miguel de Los Reyes (1541 gegründet,
 jetzt Zuchthaus). Dann auf einer Eisenbrücke über den Turia
nach (192km) Valencia (Nordbahnhof).