284 Route 32. VALENCIA. Kathedrale,

gregaciön (Pl... 3), mit der Kirche Santo Tomäs, Am Eingang
wer Calle Trinquete de Caballeros die ehem. Johanniterkirche San
Juan del Hospitul, aus dem xı1., Jahrhundert (Eintritt bis 10 Uhr
vorm, durch die Tür 5; in der Kapelle r. von der Capilla Mayor, 1.
hoch an der Wand, eine hölzerne Ume mit den Resten der 1313 in
Valencia ‚gest, Kaiserin von Nicäa, Konstanze, einer natürlichen
Tochter Kaiser Friedrichs 11.). — Von der Plaza de la Congregaciön
gelangen wir w. durch die mit der Calle de Veris y Valero parallel
iaufende Calle del Mar (Pl, FE 3, 4) zur Plaza de la Reina
(S. 282) zurück.

Wir wenden uns nun von hier nörd], in die Calle de Zarazoza
 (Pl, E 4, 3), an deren Nordende sich der Miguelete, der seit
1903 in Restauration: begriffene Turm der Kathedrale, erhebt: eines
‘ler eigentümlichsten Straßenbilder Valencias, .
Die gotische "Kathedrale (Pl. E 3 ), la Seo, soll auf der Stelle
eines antiken Dianatempels stehen, die später eine christliche Kirche
and in der Maurenzeit eine Moschee einnahm, Die Gründung des
jetzigen, der h. Jungfrau geweihten Gebäudes fällt inschriftlich in
das ). 1262, seine Vollendung durch Pedro Compite (?} in das J. 1482,
Der Grundplan zeigt ein dreischifüges Langhaus, Querschiff, fünfzeitig
 geschlossene Capilla Mayor mit Umgang und Kapellenkranz,
Diese letzteren Teile; sowie das r. Querschiff, mit rundbogigem
Portal (Puerta det Palau) und Lanzettfenster, und ein Teil der
Sakristei gehören noch dem XI, Jahrhundert an, Das l. Querschift,
nit dem sKulpturengeschmückten Aposteltor (Puerta de los Apöstoles;
S.LXn7) und Kosenfenstern, sowie der luftige achteckige *Kuppelturm
(eimborio; S. .1v) über der Vierung, mit großen schönen Maßwerktenstern,
 sind. nach 1350 entstanden, der Kuppelturm vielleicht erst
1404 vollendet. In den J. 1381-1418 wurde der 1. von der Fassade
aufragende gotische Glockenturm el Miguelele, valenzianisch el Micalete,
 nach dem Muster des Kathedralturms in Lerida (S, 243) angeblich
 durch den fremden Baumeister Juan Franck errichtet. Das
MHauptportal gegenüber der Calle de Zaragoza, Puerta del Miguelete,
mit bronzebeschlagenen Türen, zeigt den Übergang ins Rokoko,
Nas lunere (am besten nach 10 Uhr vorm, zu besichtigen; dem Sakrislan,
 der die Sakristei und die Kapitelsäle öffnet, 50-75 ©.) ist 98m lang und
im Querschif 60m breit. Der ursprüngliche Eindruck ist seit 1760 durch
uie Gipsverkleidung der Wände entstellt, IL, neben dem Haupteingang ein
* Bild von Vic. Joanes Macip, Taufe Christi {S. 1xxx1v), In der Ecke, am
Aniang des 1, Seitenschiffs, der Eingang zum Miguelete (8. 285), gegenüber
inı r. Seitenschiff der zur alten Sala Capitular (S, 285),
LINKES SEITENSCHIFF, An der Wand zwischen der 2, und 3. Kapelle
(C, de 8. Luis und de $S, Vicente Ferrer} ein gutes Bild des xy. Jahrh.,
ein Bischof nit wei Engeln und anbetendem Stifter, — In der (4.) Cap. de
ia Purisima Concepeiöa vier Bilder von Rodrigo de Osuna (XV. Jahrh.).
RECHTES SEITENSCHIFF. Die (1.) Cap, de San Pedro, jetzt Pfarrkirche,
enthält Teile des alten, 1469 verbrannten Hochaltars, eine Wiederholung yon
Yıc. JSounes Macıp‘s Darstellung des Erlösers (5. 287), ein Bild von Ondard,
Schlüsselübergabe, und Bilder von Palomino, — In der (2.) Cap. de San Fran.
©i8cO de Borja 1. ein Gemälde von Goya (S. xovı), der Heilige nimmt von
einen Angehörigen Abschied, um in den Jesuitenorden einzutreten.