288 Route 32, VALENCIA, Gemäldemuseum,

Hieronymus Bosch („El Bosco“), Triptychon: Domenkrönung, Geißelung
 Christi, Christus am Ölberge (Kopien); valencianische Schule
des XV. Jahrh,, Altar der h. Thekla.
Eckräume, SO.-Ecke (Angulo I): unbedentende Niederländer
Jes xvir, Jahrh., sowie männl. Bildnisse von Ribalta. — NO.-Feke
(Angulo IT): V.J. Macip, *524. der Erlöser, 612, h. Abendmahl;
kleinere Bilder von Zarifiena u, a. — NW,-Ecke (Angulo IN): vier
gute Porträte von Francisco Qoya, unter denen besonders das seines
Schwagers, des Malers Franc, Bayeu, vom J. 1786 Beachtung verdient;
 die andern stellen dar: Dofia Francisca Candado, den Kupferstecher
 Esteve und einen Herrn in violettem Rock (Mariano Ferrer?).
— SW. Ecke (Angulo IV): einige Madonnen und h, Familien von
Ttalienern des XVI. Jahrhunderts (vgl. S, uxxx1): Andrea del
Sarto (?), Quereino, Vacecaro,
Nirdl. anstoßend der SAAL DER MODERNEN BILDER: Salv. Abril,
Auf hoher See; Franc. Amerigo, Plünderung Roms im J. 1527; darüber
 Sorolla, Tod der h, Leocadia; Jose Benlliure, Vision im Kolosseum
 (der h, Almachius, der 404 erschlagene letzte Märtyrer,
hält einen nächtlichen Umzug inmitten aller christlichen Blutzeugen);
Franc. Domingo, h. Thekla, h. Marianus; Manuel Castellano, Gefangennahme
 eines Spions des nachmaligen Kaisers Karl V. (1866);
außerdem Porträte.
Im größeren Saal nebenan die ARCHÄOLOGISCHE SAMMLUNG: Alabaster-Grabstatue
 des Hugo de Moncada, aus dem ehemaligen Convento del Remedio
 (xvr. Jahrh,); Grabstatue des Miguel Amador (xvmt. Jahrh.); Alabasterstatue
 des h. Vinzenz Martyr, aus dem früheren Monasterio de la
Roqueta (xv. Jahrh.); zwei altchristliche Sarkophage (v, Jahrh.); ein Relief
des röm, Theäters in Sagunt im J. 1808.

Die * Torres de Serranos (Pl. CD 2), das alte nördl. Stadttor,
auf römischen Fundamenten in der zweiten Hälfte des xıv. Jahrh.
erbaut, in neuerer Zeit freigelegt und wiederhergestellt, bieten ein
gutes Beispiel mittelalterlicher Befestigungskunst. Die beiden
mächtigen, zinnengekrönten Türme sind nach der Stadtseite viereckig,
 nach der Flußseite abgeschrägt. Am Mittelbau schönes
gotisches Maßwerk, Ein Wächtergang läuft, in zwei Drittel Höhe
auf Konsolen vorspringend, um den ganzen Ban. — Bester Anblick
 von dem Puente de Serranos, der über das breite, großenteils
trockene Bett des Turia führt, und dem hübschen Paseo gleichen
Namens,
Auf der Ringstraße 5. weiter ein Holzsteg für Fußgänger
(Puente de Madera) und der Puente de la Trinidad (Pl. D E 1), sowie
das Colegio de Loreto (Pl. E 2); am 1. Ufer der Convenio de la
Trinidad (Pl. D 1) und das Hospital Militar (Pl. E 1), ein ehem.
Kloster, mit schöner Azulejoskuppel. . Dann die Trinitarierkirche
und die ehem., im Xvmt, Jahrh, umgebaute Templerburg (el Temple,
Pl. F 2). Letztere ist Sitz verschiedener Behörden, vorübergehend
 auch der Diputacion Provinecial (vgl. S. 286), die zute