Ausflüge. . VALENCIA, 2, Route. 291

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In der Calle de Cuarte 446 ist der Mingang zu dem Jardin
Botänico (Pl. A 5, 6; dem Conserje 30 c.), der über 6000 Pflanzenarten,
 mehrere Gewächshäuser und eine Bibliothek umfaßt, Von
der subtropischen Vegetation hervorzuheben: Polygala grandiflora
und speciosa mit herrlichen violetten Blüten (März), Araucaria
Nookii. Yucca flamentosa und aloifolia, Coccoloba peltata IL, a.

Nach dem 5km entfernten Hafenort Grao benutzt man am besten
Jie elektr. Straßenbahn, s. S. 280. Grao (Restaur. Miramar} Hegt
an der Mündung des Turia ; nördl, daran stößt Cabanal. Den Hafen
schützen zwei mächtige Dämme (muelles); vom östlichen schöner
Blick auf den Golf, die Sierra de Cullera im S, und das Kastell von
Jagunt im N. Der Binnenhafen ist 61/gm, der Außenhafen 7-8m
Hef. Der Hafenverkehr beträgt jährlich ca. 8000 Schiffe mit über
2 Mill. Tonnen. Hauptausfuhrartikel Orangen. Dampfschiffsagenxuren
 s. S. 279. ;
Während der „Temporada“ (Badesaison), die von Mitte Juni bis
Ende September dauert, wird der Strand von Cabafıal, wo sich die
zut eingerichtete Badeanstalt Las Arenas (Cafg-Restaur. ; Eintr.
25 e.) befindet, viel besucht. Nördl. davon der Badestrand Malvarr08@
 mit Hotel-Casino, südl. die Playa’de Caro.
Die Albufera (arab. al-buhera, das Kleine Meer) ist ein durch” eine
Nehrung vom Mittelmeer abgeschnittenes, jetzt süßwasserhaltiges Haff
(S. 271). Seine Länge beträgt ca. %0km, seine Breite 4-5km; der Kanal, der
28 mit dem Meere verbindet, ist verschließbar, Es ist reich an Fischen,
namentlich Aalen; Scharen von Wasservögeln bewohnen seine Ufer und
bieten reiche Jagdgelegenheit, Napoleon schenkte es 1812 dem Marschall
Suchet („Duc 4’ Albufera“), Die Bewohner der umliegenden Dörfer liegen
meist dem Reisbau ob. — Zu dem Ausflug kann man die elektrische Bahn
aach Catarroja (Abfahrt beim Convento de San Gregorio, Calle de San Visente;
 Pl. F 6) bis Masanasa benutzen, von wo man mit Boot auf einem
Kanal nach dem ca, 4km entfernten Dorf Saler fährt. Hier nimmt man
sin Root (2-3 p. die Stunde) zu einer EBundfahrt, die man bis zu der Un-Hefe
 Mata del Fang ausdehnen mag. Die Dünen sind mit Strandkiefern
Pinus maritima), Ginster und Sandpflanzen bedeckt,
Maniszes, westl. von Valencia, am r. Ufer des Turia, mit der Kleinbahn
Falencia-Manises-Liria (8. 279; 7km in 20 Min. für 65, 50, 30 c.) zu erreichen,
ist bekannt durch die Fabrikation von Azulejos (S. cı1), zu denen ein
in der Nähe gegrabener Ton das Material liefert. Es gibt etwa zwanzig
Fabriken mit 1500 Arbeitern, deren Ausstellungsräume man besichtigen
kann (Trkg.).
In Meliana, nördl. von Valencia, Station der Kleinbahn nach Rafelbufol
(S. 279; 7km in !/a St. für 60, 45, 20 6.), ist die Mosaikfabrik von Nolla.
Der Vergnügungsort Burjasot, Akm n.w. von Valencia, ist sowohl mit
der Straßenbahn (Abfahrt Calle Conde de Almodö6var, Pl. D 3; am Wege
die durch gute Imitationen maurischer und anderer Fayencen berühmte
Fabrik Za Maydlica, Boa. Ros &amp; hijos), wie mit der S. 279 gen. Kleinbahn
 nach Betera (km in ca. 20 Min. für 50, 40, 15 c.) zu erreichen. Es
finden sieh hier Sommervillen wohlhabender Valencianer und Höhlenwohnungen
 unbemittelter Volksschichten. Die maurischen Mazmorras,
auch Siches oder Silos genannt, dienen als unterirdische Gretreidemagazine
/arab. matmöra), in die man das Korn von oben schüttet; die mit Steinplatten
 geschlossene Decke wird als abendlicher Versammlungsort benutzt.
— Von Betera, dem Endpunkt der Linie (10km in 1 St. für 1.60, 1.20,
3.70 p.), besucht man zu Wagen die ca, 14km nördl. gelegene ehem, Cartuja

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