SILLA,
de Portacoeli, ein 1272 vom Bischof Andres de Albalat gegründetes, 1835
halb zerstörltes Kloster.
Von Valencia nach Utie’, 88km, Eisenbahn in 31/44 St., für 11.09,
3.55, 5.25 p., quer durch die Huerta (Abfahrt vom Nordbahnhof, S, 279).
Von den Stationen zu erwähnen: 34km Chiva, mit 5000 Einw.,. einem
Palast der Herzöge von Medinaceli und Burgruine; 42km Bußol, am .r. Ufer
des gleichnamigen Flüßchens, mit 480) Einw. und Resten einer maurischen
Zitadelle; 76km Requena, Bezirkshauptstadt mit 16000 Einwohnern. Die
Linie soll bis Cuenca (8, 298) fortgesetzt werden.
Von Valencia nach Alberique (S. 293; Straßenbahn von Plaza
San Agustin, Pl. F 7, zum Bahnhof, S, 279), 48km, in 21/4-2% St., über
Torrente, ohne Interesse.

292 Route 33.

33, Von Valencia über Carcagente nach La Enecina
(Madrid, Cördoba, Alicante, Mureia).
113km, Eisenbahn, in Se St. für 14.50, 10.95, 6.40 p. Der
Abendschnellzug führt Mo. Di. Do. Fr. Sa. a nen bis Madrid; der
Vormittagsschnellzug (mit Speisewagen) verkehrt nur 3 mal wöch. (Di. Do.
Sa.) — Für den Besuch von Gandia, Denia (R, 81) und Alicante {R. 36)
empfiehlt sich folgender, allerdings etwas anstrengender Reiseplan: Frühzug
 über Carcagente (Wagenwechsel) nach Denia (R. 34); von dort entweder
nach 4:tünd. Aufenthalt zurück nach Gandix (hescheidenes Nachtquartier)
oder am andern Morgen ganz früh über Gandia nach Alcoy, wo sich die
Diligence nach Alicante (S. 297; lohnende Fahrt) anschließt. — Wenn man
Auf Gandfa und Denia verzichtet, kann man, in Jdiiba ca. 4 St, Aufenthalt
nehmeud, für die Strecke Alcoy-Alicante den früh fahrenden Autobus
1$ 297) benutzen. Auch mit der direkten Eisenbahnfahrt von Valencia
nuch Alicante verbinde man den Besuch von Jätiba. — In der Richtung
nach Cördoba (R. 36, 40) in Alcdrar (8. 300) umsteigen (Nachtfahrt; die
Schnellzüge haben keinen Anschluß), Von Valencia nach Murcia über
Ohinchilla s, S, 301/300 und 305/306.
. Valencia s, S. 279. — Die Fahrt geht bis Jätiba durch eine
äußerst fruchtbare, mit Öbstbäumen, namentlich auch vielen
Johannisbrotbiumen bestandene Ebene. Bei (6km) Alfafar nähert
sich die Eisenbahn der Albufera (S. 291). Man sieht das Gebirge
im W., sowie die Sierra de las Agujas, die Sierra de Cullera und
len Mongd im Süden, — 8km Catarroja.
13km Silla, mit 4400 Einw., schöner Kirche und vielen Palmen.
L. die Albufera und der Wald auf der Nehrung (S. 291),
Zweigbahn (2% km in 11/4 St.) 8.5. über (10km) Sollana und (20km)
Sueca, Stadt von 12800 Einw., nach Cullera, am 1. Ufer des Sücar, des römischen
 Sucro, Stadt von 11400 Einw., überragt von Burgtrümmern und
ler weithin sichtbaren Kapelle der Virgen de Cullera, unweit des gleichnamigen
 Vorgebirges, — Nach Tabernes (S. 295) ca. 10km, Landstraße.
R, der maurische Turm Espioca, 22km Benifay6 (de Espioca). —
36km Alginet. — 32km Algemest (mit einem Altarwerk von Ribalta,
3, LXXX1IV), an dem gleichn. Flusse, der sich weiter unterhalb mit
lem Jücar vereinigt. L, die Sierra de las Agujas (S. 295), sowie die
Sierra de Cullera mit der „Virgen“ (s. oben), r. die Sierra del Ave, —
37km Alcira, Stadt mit 20500 Einw. am r. Ufer des Jücar, den
lie Bahn überschreitet. Überaus reiche Landschaft mit Orangen und
Palmen, aber auch mit fieberatmenden Reisfeldern.