JATIBA. 33. Route, 293

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 * 40km Carcagente, Stadt von 12260 Einw., inmitten von Orangen
und Palmen. In der Umgegend viele Maulbeerbäume für die Seidentaupenzucht.
 — Zweigbahn nach Denia s. Rı 34.
Weiter im Tal des Jücar; r. in der Niederung die Reisfelder
von Masalaves und Alberique. — 45km Puebla Larga, Station für
las auf dem Westufer des Jücar gelegene Alberique (S, 292), —
49km Manuel. Die Bahn überschreitet das Flüßchen Albaida
(8.297); r. das Castillo de Sentana. Dann über den Gießbach
Oarraizet, R. über einer reizenden Huerta die Ermita de Santa Ana
and 1, gegenüber die Ermita del Puig. Die Landschaft wird malerisch,
56km Jatiba oder Jätiva (Gasth.: F. Mallol, Calle de Moncada,
mit Cafg und Bädern, bescheiden, P. ö p., Tartana am Bahnhof, 1 p.),
Stadt von 12600 Einw., in prachtvoller Lage am nördl. Fuße des
doppelgipfeligen Burgfelsens, des Monie Bernisa, den zwei Burgen
krönen.. Sie ist altiberischen Ursprungs, das Saetäbis der Römer,
dessen linnene Tücher von Plinius und Martial gerühmt werden,
unter den Westgoten Bischofssitz. Den jetzigen Namen erhielt sie
in der Maurenzeit. Jakob I. von Aragonien eroberte sie 1244.
Aus Jätiba kam als Rat des Königs Alfons I. von Neapel Alfonso Borja
nach Italien, der 1455 zum Papst gewählt wurde (Calixtus III, gest. 1458)
and das Nepotengeschlecht der Borgia begründete, Sein Neffe Rodrigo
Borja (geb, 1431 in Jätiba) bestieg 1492 den päpstlichen Thron (Alexander VI,
est. 1503). Rodrigos natürlicher Sohn Giovanni (Juan, gest. 1497) ist der
Stammvater des noch blühenden Geschlechts der Herzöge von Gandia($S. 296),
aus welchem zahlreiche kirchliche Würdenträger hervorgingen, u. a, der
bh, Francisco de Borja (1565-72 dritter General des Jesuitenordens).
Der Bahnhof liegt im NW. der Stadt. Um deren Nordseite zieht
sich die breite, von Platanen beschattete Alameda an den Resten
der Stadtmauer entlang; 1. der botanisch interessante Schmuckplatz
Gorieta, x. die Fuente de Ledn und altertümliche Gebäude, darunter
las Nonnenkloster Santa Clara.
Beim Eintritt in die Stadt wende man sich r, zur Plaza de Emilio
Castelar ; prächtiger Blick auf das hochgelegene Kastell. Diesen Platz
hinauf zur Plaza del Espafioleto, die seit 1898 ein Bronzestandbild
des aus Jätiba gebürtigen Malers Jusepe Ribera (S. LXxx1iv) von
Cilbert schmückt. Hier n° 12 erbitte man von D, Francisco Casashoves
 den Permiso zum Besuch des Kastells (auch der Wirt der
Fonda Mallol vermittelt ihn), Weiter östl. durch die Calle de
Puerta de Santa Tecla zur Plaza de la Seo, mit einem Bronze-Standbild
 des Papstes Calirtus III. (s. oben). Hier westlich das
Hospital municipal civil mit reicher Fassade, östlich die
Co_zGIATA, 1414 im gotischen Stil erbaut, aber modernisiert,
Die Hauptfassade im W. wird seit 1907 ausgebaut und lehnt sich
jetzt an den früher freistehenden Glockenturm an, Im Innern, dem
z, Z, die Kürze des Langschiffes fast die Gestalt eines griechischen
Kreuzes gibt, wertvolle Altarbilder von Jacomart, Pablo de San
Leocadio (S. Lxxxıv), Fernando Spagnuolo u. a, (XY. u, XVI. Jahrh,).
Von hier durch eine Seitenstraßa nöärdl. zu der malerischen