294 Route 33, JATIBA,® Valencia = La Encina,

Calle de Moncada, der Hauptstraße 'der Stadt, mit mehreren
Palästen (beachtenswert die Türklopfer, Wappen und Höte). Sie
führt östl. zum Ovalo, mit der Fuente de los veintieinco CaNos
(„25 Röhren“). — Neben dem Ovalo im O0. der zypressenreiche
Kalvarienberg (Calvario; bester Aufgang auf der Nordseite: prächtige
Aussicht auf die Stadt, das Tal, die Burg im S, und die steilen kelswände
 des Bernisa). — Vom Ovalo (oder auch von der Colegiata
beliebig südl. bergan) weiter hinauf zum
*KAsTELL (Permiso s. 8. 293). Auf halber Höhe liegt die aussichtreiche
 Ermita San Feli@, eine frühere mozarabische Kirche
(S. 125), mit einer von alten Säulen getragenen Vorhalle, einem
schönen marmornen Weihwasserbecken I. am Eingang und einem
gemalten Retablo. Nahebei das ehem, Kloster Mont Sant mit einer
maurischen Zisterne; schöner Blick vom Balkon der abgebrochenen
Sakristei, Umfassender ist die Aussicht von der Burg. Die Mauern,
Türme und Tore sind Muster des Mmaurisch-spanischen Festungsbaues.
 In dem Kastell saßen u. a. die von Sancho LY. 1284 verdrängten
 Infantes de la Cerda, der Herzog von Kalabrien, Kronprinz
von Neapel, unter Ferdinand dem Katholischen u. a.
Zurück zum Ovalo; dann nördl., außen an der alten Stadtmauer
entlang, zu der Alameda (S. 293), auf der man das zum Bahnhof
jührende Tor erreicht,
Von Jätiba über Alcoy nach Alicante 8. R. 35.

Die Bahn nach La Encina wendet sich s.w. in das Tal des
Montesa und überschreitet den Fluß auf einer Brücke von 56m
Spannung. Rückblick auf Jätiba. — 63km Alcudia (de Crespings).
Der Reichtum der valencianischen Huertas beginnt zu schwinden, —
60km Montesa. R. die Ruinen des 1748 durch ein Krdbeben zerstörten
 Schlosses von Montesa, nach welchem der Urden von Montesa
(1318 an Stelle des T’empelritterordens gestiftet) benannt ist. —
7ökm Vallada, In der Nähe die Piedra encantada, ein mächtiger Felsblock,
 den ein leichter Druck schwanken macht. — 82km Mogente,
altes von den Mauren gegründetes Städtchen in fruchtbarer Landschaft,
 An die Stelle der Johannisbrotbäume treten Olivenpflanzungen,
 — Die Bahn steigt, zwischen der Sierra de Enguera im NW,
und der Sierra Grosa im SO., am Nordabhange der Montafia de
Mariaga hinauf; kurz vor und nach einem kurzen Tunnel Rückblick
bis zu der fernen valeneianischen Küstenebene, — 100km Fuente la
Higuera,, mit 4000 Einwohnern, geographisch schon zu dem kastilischen
 Hochlande gehörig, — Weiter durch den 1514m 1. Mariaga-Tunnel,
 Der Übergang aus der südlichen Natur Valencias in das kalte
Steppenklima ist besonders im Winter auffallend. Die Baumkultur
macht dem Weinbau Platz, In großem Bogen erreicht die Bahn
113km La Eneina (8. 301), Knotenpunkt für die Bahn Madrid-Alicante
 (R. 36; in der Richtung nach Madrid für Reisende der
zweiten und dritten Klasse Wagenwechsel).