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34. Von (Valencia) Carcagente über Gandia nach
Denia.

67km. Schmalspurbahn in 2%4-3 St, für 7.35, 4.85, 3.15 p. (von
Valencia 107km in 414-6 St. für 12.00, 8.40, 5.25 p.; vel. S. 292). Gute
Wagen auch IL. Klasse; kein Bahnrestaurant,
Bei geringem Verkehr mögen Herren, um die landschaftlichen Schönheiten
 dieser Fahrt besser zu genießen, wenigstens zwischen einigen Stationen
 einen Decksitz IIL Klasse einnehmen. Wer in Denia nur die Aussicht
vom Kastell genießen will, findet dazu sowie zum Mittaressen genügend
Zeit zwischen zwei Zügen.
Von Valencia nach (40km) Carcagente s. R. 33, — Die Bahn
nach Denia durchschneidet die Orangengärten von Carcagente und
tritt 8,5, in ein Gebirgstal, das die nördl. Ausläufer der Sierra de
las Agujas durchbricht und sich dann in einer ähnlichen Talbildung,
 dem Valldigna, östl. zum Meere hinabsenkt. Die Vegetation
wird dürftig: kleine Felder, Reben, Johannisbrotbäume, Rosmarin,
Olivenbäume, Pinien u, a, Nach einem Einschnitt in der Kammhöhe
 prächtiger Blick in das kesselförmige Valldigna-Tal, das die
Bahn auf der Nordseite umgeht. — 17km Valldigna, mit Klosterruine.

90km Tabernes (de Valldigna), in geschützter Lage, mit künstlicher
 Bewässerung und Eräbeerfeldern, Die Fenster der Häuser
sind häufig ohne Glas. L. in der Ferne Cullera (S. 292). — Das
Land ist mit Reisfeldern bedeckt, — Es folgen jenseit des Flüßchens
Jaraco die Dörfer (27km) Jaraco und (29km) Jeresa; 1. das Castillo
de San Juan. Dann öffnet sich die Huerta von Gandia, überragt von
der Ermita de Santa Ana und dem spitzen Monduve (Monduber;
en im NW., der bis Denia sichtbar ist
36km Gandia (Gasth.: F, de San Antonio, F, del Puerto, beide
dürftig; Tartana 1 p.; deutscher Konsularagent Fr, Lorente), Stadt
von 10000 Einw., schön gelegen inmitten der reichsten und bevölkertsten
 Huerta des Königreichs Valencia, ca. 4km vom Meere
am linken Ufer des von Alcoy (S. 297) kommenden Flüßchens Alcoy
oder Serpis, mit dem kleinen Hafen X Grao an seiner Mündung.
Von’ dem im O. der Stadt gelegenen Bahnhof gelangt man nach
wenigen Schritten auf die Avenida del Marqugs de Campo, mit (r.)
dem Colegio de Escuela pfa, gegründet von dem h. Francisco de
Borja (S. 298). Dann südl. in die enge Calle Mayor und gegenüber
n° 24 1. durch die Calle de la Abadfa zur Plaza de la Constituciön
mit der einschiffigen gotischen /glesia Colegial, die am West- und Südportal
 gute Bildwerke französisch-gotischen Stils (S. Lx1ır) und am
Hochaltar Gemälde von Pablo de San Leocadio (S. LXxxIv) aufweist.
Vom Glockenturm schöne Aussicht, Von hier westl. durch die
Calle de Juan Andres und zwischen den beiden Gasthöfen durch
die Calle de 1a Beneficencia zur Plaza del Rey D. Jaime. Südl, von
dieser der schattige Paseo de las Germanfas, an dessen Westende
man eine prächtige Aussicht auf die Montafia de Borel und den Monduve
 (s, oben) hat. An seinem Ostende ]. durch die enge Calle del