302 Route 36. ALICANTE. €

der Vorstadt Benalda durch Calle de Ramales (Pl. A B 3) nach Plaza Reina
Victoria (Pl. B 3)-Plaza Isabel segunda (Pl. 2: C 3)-Plaza de Ramiro (Pl. E
3, 4), zurück am Hafen hin und durch die Avenida del Dr. Gadea; — 2 (rotes
Fähnchen; Aufschrift: San Antön), Von Calle Sevilla (Pl. E 1) durch C.
San Vicente (Pl. D 1, 2) und Paseo Mendez Nüßer (Pl. D 3) zur Plaza de
Kamiro (Pl. E 3); — 3. Von Paseo de los Märtires (Pl. © 4) durch €, Bailen
(Pl. C 3, 2) nach San Vicente (vgl. Pl. D 1; Bahnstation 8. 8. 301). — In die
Umgebung: Z7ranvin de ia Huerta von der Calle Parroquia (Pl. D 2) über
Santa Faz (S. 303) und San Juan nach Muchamiel (S. 298) und Ravalet
(7ma]l täglich in 1 St.)
DILIGENCEN : nach Busot (S, 303) zweimal 1ägl. von den Hotels in 3 St.,
hin und zurück 4p,; — nach /ijona (S. 298) von Calle Gravina 1 um 3 Uhr
nachm. in 3 St. für 1,75 p.; — über Jijona nach .Alcoy (S. 297) 7 Uhr früh
von Posada Bolseta, Calle Calatrava 11, und 12 Uhr mittags von Posada
de la Union, Paseo Mendez Nünez 27; ca. 9 St. für 4-5 p. — AUTOBUS nach
Alcoy, 3 Uhr nachm,, a. S. 297,
SEEBÄDER; Playa del Postiguet (Pl. E A), von Madridern viel besucht,
Post (Correo; Pl, 7: CA), Plaza Isabel II; TeLEGRAPH, Paseo de MCndez
Nüßez 37 (PL. D 8), N
DEUTSCHER KONSUL: Juan Guardiola, Calle San Fernando 51. — ÖSTERR.-UNGAR.
 KONSULARAGENT: Ramön Bono Luque, ebenda 26. — Ferner dänische,
niederländ, Konsulate, norweg., schwed. Vizekonsulate,
Bei beschränkter Zeit (!/z Tag): Paseo de los Märtires, Castillo de
Santa Bärbara, — Ausflug nach ‚Eiche (1 Tag), 8. S. 304,
Alicante, Provinzhauptstädt und wichtiger Handelsplatz mit
51165 Einw., hat seinen Namen von dem römischen (wohl etwas
mehr nördl, zu suchenden) Lucentum, den die Mauren in Lekant
oder Alkant umwandelten. Die Stadt mitihrem vom Castillo de Santa
Bärbara gekrönten Schloßberge und dem geräumigen Hafen, liegt
an einer kleinen Bucht, die sich nach S, öffnet und im O0. von dem
Cabo de las Huertas, im S, vom Cabo de Santa Pola begrenzt wird.
Der Winter ist mild, Kranken können aber die jähen Temperaturwechsel
 und der Staub lästig werden. Der Sommer ist heiß, doch
bleibt Alicante von dem ertötenden Hauche des Lebeche (S. 273)
verschont, Eine gute Wasserleitung wurde 1898 eröffnet. — Die
Weine sind als vorzügliche Verschnittweine sehr gesucht. Die Ausfuhr
 besteht daneben vorzugsweise aus Rosinen, Südfrüchten (Mandeln),
 Frühgemüsen, Öl, Süßholz und Spartgras (3. 306).
Vom Bahnhof (Estaeiön de Madrid, Pl. A 2) führt die breite Calle de
Maisonnave nach der inneren Stadt. An ihrer Kreuzung mit der Avenida
 de Luchana oder del Doctor Gadea steht ein Bronzedenkmal für
den aus Alicante gebürtigen Minister Eleuterio Maisonnave (+ 1890).
Der durch zwei große Molen (muelles) geschützte HAFEN ist
neuerdings weiter ausgebaut und mit einem geräumigen Vorhafen
versehen worden, Von der westl. Mole hat man einen herrlichen
Blick über den Hafen auf die Stadt mit ihren Palmen und auf den
gelblichen, vegetationslosen Kalkberg des Kastells. Am Hafen entlang
 zieht sich der fast 600m 1. Paseo de los Märtires {PL
CD 4), eine dichte Doppelalles von Dattelpalmen, mit den ersten
Gasthöfen und Kaffechäusern, sowie dem kürzlich errichteten Denkmal
 der Freiheitskämpfer vom 8, März 1844 an seinem Ostende.
Der in den Hafen vorgeschobene maurische Bau ist das Klubhaus
des Regattavereins. Vor dem östl, Hafendamm ist der morgens be-