VALDEPENAS. 40. Route. 317

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arbaut an der Stelle einer nach der Schlacht bei Las Navas de Tolosa
8, unten) errichteten Burg.
. VonManzanares nach Ciudad Real, 66km, Eisenbahn in ca. 2 St,
ür 8,25, 6.40, 3.90 p. — Die Bahn führt westl, am Azuel abwärts; im S;
blickt man die Sierra Morena, im N. die weite Flußebene des Auadiana,
ler aus den Teichen von Ruidera kommt, in der Ebene von Villacenteno
verschwindet und hier in den Ojos del Guadiana (620m) wieder zutage
ritt, und das ganz entwaldete Gebirge Za Calderina (1208m) mit dem aus
iem Don Quijote bekannten Puerto Läpiche. Die Landschaft ist künstlich
)ewässert; viel Weinpflanzungen und Ölbäume,
22km Daimiel, Stadt von 1180J Einwohnern, mit der gotischen Kirche
Janta Maria, im nördl. Teile des Campo de Calatrava gelegen, einst Eigentum
ler Calatravaritter, des 1158 zum Kampf gegen die Mauren gegründeten
'rsten spanischen Ritterordens, der 1495 von den „Katholischen Königen“
Interdrückt ward, aber als Titularorden noch jetzt besteht. Aus der
Pertiärebene des Campo de Calairava tauchen viele erloschene Vulkane
uf, so die Cabezos del Palo, del Rey, de la Plata und del Hierro.
A3km Almagro, an Stelle einer antiken Niederlassung im XII, Jahrh,
Ms Milagro gegründet, jetzt Stadt von 8000 Einw., mit einem als Kaserne
lienenden Schloß der Oalatravaritter. Die Spitzen von Almagro haben Ruf,
Unweit östl. Zolafos de Calatrava, mit altem Schloß; s.w. die Bafios de
Fuensanta. — 62km Miguellurra. — 66km Ciudad Real (S. 442).
Die Linie überschreitet den Azuel und wendet sich südl. nach
225km Valdepefias (701m; Gasth.: F. Madrileia, F, de Espafia),
Stadt mit 20600 Einw., 1km vom Bahnhof, berühmter Weinort
mit großen Bodegas. Bemerkenswertes spätgotisches Kirchenportal.
Zweigbahn nach Puertollano (76km: in 41/4 St.; IL. Kl. 7.45
u. El. 4.30 p.; Kilometerhefte ungültig): westl. im Tale des Jabaldn; 18km
#1 Moral; 28km Montanchuelos; 33km Grandätula, unfern. der Stadt Oretum
Br Alten; über den Jabaldn, über den auch eine altrömische Brücke führt;
we La Calzada de Calatrava, mit zwei alten Burgen und viel Spitzenfabri-N
 ion; 40km Hernän- Mußoz; 13km Argamasilla de Calatrava, in weiter
a am Valsordo, ebenfalls mit Spitzenfabrikation; 76km Puertollano.
240km Santa Cruz (de Mudela), von Weinbergen umgeben. Die
Bahn steigt auf der Hochebene langsam über (256km) Almuradiel
(800m) zur Höhe der Sierra Morena, der Mariani Montes der Alten,
überschreitet die Wasserscheide zwischen dem Guadiana und dem
Quadalquivir, senkt sich in das Tal des Marafag und tritt jenseit
(267km) Venta de Cärdenas in die berühmte Schlucht * Puerto
le Despefiaperros („Hundefelsabsturz“) , den seit der Maurenzeit
"el umkämpften Gebirgspaß zwischen Kastilien und Andalasien.
Beiderseits hohe Schieferfelsen, Acht Tunnel, Am großartigsten
die Aussicht (r.) vom vierten Tunnel an und der Rückblick jenseit
les fünften Tunnels. Südlich sind mehrmals einige Spitzen der
Sierra Nevada erkennbar, — 280km Santa Elena, erste Station in
Andalusien; der Ort ökm südwestl., in der Nähe von Las Navas
de Tolosa, dem Schauplatz der berühmten Schlacht vom 16. Juli
1212, in der das spanisch - christliche Kreuzheer die Almohaden
anter Mohammed en-Näsir schlug. Santa Elena und eine Reihe
andefter Ortschaften an der Straße sind unter Karl III. um 1780
durch den Grafen Olavides hauptsächlich mit süddeutschen Koloüisten
 besiedelt worden. um dem Räuberwesen ein Ende zu machen.