318 Route 40. ANDUJAR, Madrid- Cördoba,

Jenseit Santa Elena zwei Tunnel, dann im Tale des Guarrizas abwärts.
 — 296km Vilches (470m), malerisch zwischen zwei Bergen
zelegen. Dann auf einem Viadukt über den Guarrizas. — 307km
Vadollano.

Zweigbahn (9km in !/z St.) nach Linares (Gasth. : 8. Cervantes, P. von
3p. an, ordentlich; 7, de Paris), Stadt mit 30 800 Einw., nicht weit von der
Stelle des alten Castulo, dessen Name sich in dem nahen Cazlona erhalten
hat, der bedeutendsten unter den aältiberischen Niederlassungen in dem
altberühmten Bergwerksgebiet am oberen Guadalquivir, an das sich die
[abelhafte Bezeichnung des „Silberbergs“ knüpfte, jetzt Hellanes genannt.
Seine Bergwerke: la Fortilla, Ios Quinientos, el Pozo Ancho, los Alamillos u. a.
werden meist von Engländern ausgebeutet. Skm nördl., im Cerro de Val de
Infierno, befinden sich antike Bergwerke, genannt los Pozos de Anibal. — Von
Linares Zweigbahn (22km in ca. #4 St.) über Baildn, Stadt von 7500 Einw.,
berühmt durch die Kapitulation des franz, Generals Dupont de l’Etang,
der sich nach vergeblichen Durchbruchsversuchen am 22. Juli 1808 mit
17000 Mann den Spaniern unter Castanos ergab, nach Kspeldy (s, unten)
315km Station Baeza-Empalme (Bahnrestaur,), 17km westl. von
der Stadt Baeza (S. 319; elektrische Straßenbahn, 1 p. 65 c.), Knotenpunkt
 für die s.ö. abzweigende Bahn nach Moreda-Granada und
Almerta, 8. R. 41. Straßenbahn nach Ubeda (S. 319), einmal tägl.
in 11/4 St. für 2 p.
Die Bahn nach Cördoba wendet sich s.w. in das Tal des Quadamar,
 der jenseit (320km) Jabalquinto in den Guadalgquivir mündet,
386km Menjtbar ; die Stadt, die in einiger Entfernung vom Bahnhof
am südl. Ufer des Guadalquivir liegt und einen zweiten Bahnhof
an der Linie nach Ja6n hat, ist das alte Ossigi, der Grenzort der
„diesseitigen“ und der „jenseitigen“ Provinz. — Die Bahn überschreitet
 den Quadalquivir auf 195m 1. Brücke und erreicht
341km Espelüy (gutes Bahnrestaur.), Knotenpunkt für die Zweigdahn
 nach Jan (R. 43); der Ort selbst 4km n.w. am Guadalquivir.
Unsere Linie bleibt auf dem 1. Ufer des Guadalquivir. Tunnel,
350km Villanueva de la Reina, mit festungsartiger Kirche.
363km Andüjar: die Stadt (F, del Comercio) gegenüber am r, Ufer
des Flusses, mit 16000 Einw., bekannt durch Tonwaren (alcarrazas,
jarras, die in ganz Spanien üblichen Kühlgefäße für Wasser), unweit
des altiberischen Zlliturgi (Los Villares). — Weiter, mehrmals durch
Tunnel, neben dem gewundenen Guadalquivir zwischen Ölivenpflanzungen
 hin, dann über das Flüßchen Salado de Arjona, —
Zwischen Arjona und (360km) Arjonilla lag das iberische Urgavo,
in römischer Zeit eine der bedeutenderen Städte an der südl. vom
Baetis (S. 314) hinlaufenden Straße von Castulo nach Corduba, —
374km Marmolejo, mit besuchter Mineralquelle. — 387km Villa del
Rfo, mit einem zur Kirche verwandelten maurischen Alkazar.
398km Montoro, das alte Epora, in der Maurenzeit wichtige
Festung, Stadt von 14000 Einw., mit schöner Brücke über den Guadalquivir
 aus dem Anfang des xwvı. Jahrhunderts, — Tunnel, — 407km
Pedro Abad; 8km 8.5. die Stadt Bujalance mit einem 935 von ‘Abderrahmän
 III. erbauten, jetzt verfallenen siebentürmigen Maurenzchloß.
 — 412km EL Carpio, Städtchen auf der Grenze von Hoch-