Nördl. Stadtteile. GRANADA. 49. Route. 3383

*,
1e
1=Fr.


)

201

in

it

A

er

n-De

re-



mn

it

a8
nn

Tu
nt

ne

ta

if

VD
an
uf

yurf Juan de Maeda’s (S. 327) nach 1560 errichtete, unvollendete
Kirche San Satvador (Pl. D 2) enthält kaum erkennbare Überreste
der 1499 von dem Kardinal Jimenez für den christlichen Gottesdienst
 geweihten Hauptmoschee: des Albaiefn, — Die von Rodrigo
Hernändez um 1525 erbaute gotische Kirche San Nicolas (Pl. D 2),
sberhalb San Juan de los Reyes (S. 331), ebenfalls auf maurischer
Grundlage, mit schöner Holzdecke, bietet eine altberühmte, oft
zemalte * Aussicht auf die Alhambra und die Sierra Nevada, — Die
lahe Puerta de los Estandartes (Pl. D 3) ist das maurische Bib-albonüt
 („Fahnentor“).
Im nördlichen Stadtviertel liegt das von Isabella der Katholischen
 gegründete Franziskanerinnenkloster Santa Isabel ia Real
(Pl. D 3; unzugänglich), das in seinem nördl, Teile Überreste
ües maurischen Palastes Ddr al-horra („Haus der Keuschen“) umfaßt.
 Die Klosterkirche hat-ein hübsches spätgotisches Portal von
Enrique de Egas. — In dem Callejön de las Monjas, unweit der
Plaza de San Miguel (Pl. D 3), liegt die sog. Casa del Gallo , ein
Rest des Alkazars König Bädis’ (S, 324), mit schöner Aussicht;
auf dem Turm befand sich die berühmte Windfahne des ibn
Habbüs. — Wer Zeit hat, steige noch zu der Kirche SAN ÜBISTÖBAL
(Pl. C 3) hinauf, wo die Aussicht auf die Vega und die Berge im
N. besonders schön ist.
Die Cuesta de la Alacaba führt bei der Puerta Monaita (Pl. 03)
vorüber zum Campo oder
Paseo del Triunfo (Pl. € 4), einer Promenadenanlage an Stelle
sines maurischen Friedhofs, die ihren Namen von der 1631 errichteten
 Mariensäule (triunfo) hat. Kine andere Säule erinnert an
die Hinrichtung der jungen Mariana Pineda (26. Mai 1831; sie hatte
für die Liberalen eine Fahne verfertigt, vgl. S. 335). Die z. T. zerstörte
 Puerta de Elvira (Pl. C 4), an der SU.-Ecke des Platzes; war
ainst das Haupttor Granadas (Calle de Elvira s, 5. 331). — Nordwestl.,
 gegenüber der neu errichteten Factorta Militar (Garnisonverwaltung),
 das HosprTAs REAL DE DEMENTES (PL. B 4), ein unter
len Katholischen Königen von Enrique de Egas (S. .v11) begonnener,
1536 von Juan Garefa de Pradas (S. 11x) vollendeter, 1892 restautierter
 Bau, mit plateresken Fenstern und großen Höfen (Eintritt
4-12, 8-6 Uhr).
Die bei dem Hospital abzweigende Calle Real de Cartuja und
ihre Fortsetzung, der sehr staubige Camino de Cartuja, führen nördl.
in 15 Min. nach der Cartuja (Pl. A 3), einem ehemaligen Kartäuser-Aloster,
 erbaut seit 1516 auf einem Grundstück des „Großen Kapitäns“
 (S, 334) am Fuße des Hügels Golilla de Cartuja.
Man tritt durch ein Portal mit der Statuette der h. Jungfrau in einen
zroßen Hof, an dessen Ende die Kirche steht. Über ihrem Portal eine
Marmorstatue des h. Bruno, des Gründers des Kartäuserordens, von Pedro
Hermoso (1794). Man läutet und wird in den Kreuzgang geführt, mit
Darstellungen aus dem Martyrium der Kartäusermönche, von Vicente Car-Zucho
 und Juan Sanchez Cotan (S. 323); weiter durch eine Kapelle in das
Refaktorium. mit eigentuümlichem Echo und seinem von Cotän tävschend