ALHAMBRA, 42, Route: 339
gehörigen Carmen de los Märtires (Pl: G&amp; 2) kann man unentgeltlich besuchen
ı Eintrittskarten bei den Hotelportiers).
Der nächste Fahrweg zur Alhambra ist.die Calle de Gomeres
(PL.E4, 3; 8. 331), die von der Plaza Nueva (S. 330).8.ö. zwischen
den Höhen der Alcazaba und der Torres Bermejas steil ansteigt und
oben an der Puerta de las Granadas, dem jetzigen Haupteingang
zum Alhambrapark, endigt.
Die Puerta delas Granadas (Pl. 1: E 3), an Stelle desmaurischen
Bib Alaujar von Pedro Machuca (8. 348) errichtet, ist ein. etwas
schwerfälliger Bau in Form eines Jriumphbogens, mit toskanischen
Säulen, dem Wappen Karls -V, und drei geöffneten Granatäpfeln
oben. -— Sie nahm die Mitte der großenteils niedergerissenen Mauer
ein, welche die Alcazaba(S. 541.) mit den LORRES BERMEJAS (PL. F8)
verband, dem gleichzeitig mit der Alcazabe angelegten, im XIII, und
xvr. Jahrh, restaurierten Festungswerk auf der Westspitze des Monte
Mauror, jetzt Militärgefängnis und unzugänglich. Das ausgedehnte
Gebäude ist mit seinen unterirdischen rferdeställen, der Zisterne
und den Kasematten für 200 Mann ein vortreffliches Beispiel altinaurischer
 Befestigungskunst.
Der * Alhambrapark (Aiameda de la Alhambra; Pl. F 3,2), ein
„heiliger Hain“ ganz einziger Art, bedeckt das: Asabicatal (3. 337)
bis weit an den Abhängen hinauf, Er besteht fast ausschließlich
aus Ulmen, die Ende des XV1IT: Jahrh, angepflanzt wurden, Reichliches
Wasser liefert eine Leitung (Acequia de ta Alhambra oder’ del Rey),
die 8km oberhalb. Granada aus dem Darro hergeführt ist, Vie
Kronen der engstehenden Bäume, in denen unzählige Nachtigallen
nisten, bilden ein einziges Dach,
In dem Asabica- Tale lag die Mukbara, der Begräbnisplatz der mau«
rischen Könige, wo seıt Mohammed 1. die Mehrzahl der Nasriden beigesetzt
war. Ihre Reste wurden von Boabdil, mit Zustimmung der Katholischen
Könige, nach Mondüjar in den Alpujarräs-Tälern übertragen,
Vom Granatentor gehen drei Wege aus: zur X. die Cuesta
delas Cruces, ein am Südrande des Parkes ziemlich steil zu der
Zahnradbahn und dem Alhambra Palace Hotel (3..321) emporsteigender
 Weg; zur 4. die etwas anstrengende Ouesta empedrada,
die alte eigentliche Schloßstraße, die an der Puerta Judieiaria
(S. 340) mündet; — in der Mitte der 1831 angelegte bequeme
Uauptweg, der an zwei Brunnen vorbei zu den alten Alhambrahotels
 hinaufführt, aber durch 1. abzweigende Wege auch mit der
Puerta Judiciaria in Verbindung steht. Fußgänger mögen beim
ersten Besuch der Alhambra dem Hauptwege folgen und bei dem
ersten der oben gen. Brunnen, der Fuente del Tomate (Pl. 3: F 2h 1.
abbiegen. Für Wagen bietet die erst während des Palastbaues
Karls Y, eröffnete Puerta de los Carros (PL 6; F 2) den einzigen
Zugang.
An der Cuesta empedrada erblickt man 1., etwas unterhalb der Puerta
Judiciaria, den Pilar de Carlos V, auch P, dei Marques de Mondejar geaannt,
 nach seinem Erbauer, dem zweiten Alkaiden unter Karl V, Der
hubsache, 1545 von Pedro Machuca (8, 348) errichtete. 10624 restaurierte Re-Park.

