Alhambra alta, ALHAMBRA. 42, Route. 349

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nannes in Nativola (S. 324); eine 1590 errichtete Steinsäule gibt Kunde
von dem Tode zweier christlichen Märtyrer im J. 1897,
Auch die Bauten der Alhambra alta (S. 337) bieten viel Interessantes.
 Im Süden der Marienkirche gelangt man durch ein
Gkittertor (bei &gt; in F 2) zur Torre de la Pölvora, wo der Schließer für
die Torre de la Cautiva und de las Infantas (s. unten) wohnt. Links
liegt der verfallene Convento de San Francisco (Pl. 49: F 2), das
älteste, 1493-95 erbaute, im xXvIm. Jahrh, modernisierte Kloster
Granadas. Die Capilla Mayor der Kirche war ursprünglich ein Saal
eines maurischen Palastes aus der Zeit Mohammeds V.; in der
Gruft waren bis 1521 die „Katholischen Könige“ beigesetzt (S. 329).
Oben am Plateau, an dessen Ostabhang die Cuesta del Rey
Chico (S. 332) entlang 1ührt, folgen; die verfallene Torre del Candil;
die von Jüsuf I. erbaute, 1873-76 restaurierte Torre de la Cautiva
(Pi. 23: F2; „Turm der Gefangenen“, weil man ohne Grund in ihn
das Gefängnis der S, 325 gen. Isabel de Solis verlegt; Eintr. s. 8. 341,
Schließer 8. oben), deren Hauptraum mit den Prachtsälen des Alhambraschlosses
 wetteifert; — die unter Jüsuf IL, erbaute Torre de
las Infantas (Pl. 24: F 2; Eintr. s. S. 341, Schließer s. oben), die im
Erdgeschoß einen gewölbten Zaguän nebst Räumen für die Wache,
sowie eine Halle mit Springbrunnen und Alkoven enthält; — endlich
 der Wasserturm, Torre del Agua (Pl. 25: F 2), mit dem Sammelbecken
 für die Wasserleitung der Alhambra (vgl. 8, 339).
Im Norden der Marienkirche gelangt man an den (1) Trümmern
 der Rauda (S. 345) und an der Außenwand des Löwenhofs
vorbei, dann 1, abwärts zwischen Mauern zu einigen baufälligen
Bauernhäusern mit geringen maurischen Überresten und zu der
Torre de las Damas (PL. 20: E 2), einem Festungsturm aus der Zeit
Jüsufs I., bei dessen Wiederherstellung man 4909 interessante
manrische Wandgemälde aus dem Anfang des x1v, Jahrh. ‚entdeckte,
— Wenige Schritte östl. liegt das Carmen de Arratia, ein ehem,
Landhaus des Estacio de Bracamonte, „Escudero“ des Grafen Tendilla
(S. 338), jetzt von einem Wärter bewohnt, mit reizendem Garten
und einer ebenfalls aus der Zeit Jüsufs I. stammenden winzigen,
4m 1., 3m br. Moschee (Mezquita); am Eingang in den Garten zwei
Löwen von der Front eines 1843 abgebrochenen maurischen Hospitals.
 Schöne Aussicht auf das Darrotal.
In derselben Richtung kommt man weiter zu der Torre de los
Picos (Pl. 21: F 2; „Zinnenturm“; Eintr, s, S, 341). Durch diese
gelangt man unter eine Bastei (baluarte) und aus dieser durch die
unter den „Katholischen Königen“ restaurierte Puerta de Hierro
(PL 22: F 2), das „Eiserne Tor“, auf die Cuesta del Rey Chico hinab.
Am oberen Ende der Cuesta del Rey Chico hat man zur L.
das moderne Außentor (Pl. 27: F 2) des Generalife (8. 350), zur
R. den nach dem Alhambrapark führenden Fahrweg. An dieser
Straße Kegt, durch das Hotel Siete Suelos z, T, verdeckt, die Puerta
de 108 Siete Suelos (Pl. 26: F 2}, das unter den Mauren Bib al-godor