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CORDOBA. 45. Route. 363

(S. Lxxxvı); daneben in der Sakristei (Sala Capitular). die schöne Statue der
b. Therese von Al. Cano und acht andere Heiligenstatuen von Jose de Mora,
sowie eine prachtvolle Kustodie von Enrique de Arphe (S. xx); am
Pfeiler neben. der Capilla del Santo Cristo del Punto eine Verkündigung mit
Heiligen, von Pedro de Cördoba (S. LXXXVI). — Im Boden gegenüber der
Ca de San Pablo (S. 362) ist der Grabstein des Malers Pablo de Cespedes
+ 1608).
Ganz lohnend ist die Besteigung des Glockenturms (S. 360; Eingang
 neben der Puerta del Perdön, 25 c.; 255 Stufen): von oben
Blick auf die Kathedrale und weite Aussicht über die Stadt, den
Fluß, die Campifia im W. bis Almodövar (S, 374) und das Gebirge.

Nordwestl. von der Kathedrale ist das Hospital de Agudos
(PL. € 3), mit einer Kapelle im Mud&amp;jarstil (Cap. San Bartolom6),
angeblich vom Wohnhause Al-Mansür’s (8. 357). — In der nahen
Calle de Maimonides sind n° 18 Reste der alten Synagoge mit
schönen Mudd&amp;jarornamenten erhalten.
An der die Westseite der Kathedrale begrenzenden Calle de
Torrijos die Kirche San Jacinto (Pl. O0 4), mit reichem Portal von
1557, und das Findelhaus, la Cuna, amtlich Casa provineial de Expdsitos
 genannt, Weiter der große, im XV. Jahrh. erbaute, 1745
erneute Palacio Episcopal (Pl. C 4), in dessen Sala de Audiencia
sich die Bildnisse aller Bischöfe von C6rdoba befinden. Zwischen
dem Palast und dem Seminario de San Pelagio führt die Calle
Amador de 108 Rfos zum Camposanto de los Märtires (PL O 4),
angeblich Hinrichtungsstätte christlicher Märtyrer. — Hier liegt
züdl, an der Stelle eines Palastes des Gotenkönigs Roderich der
Alcazar (Pl. C 4), eine ausgedehnte Gebäudegruppe mit mächtigen
 Mauern und Türmen. Er besteht aus dem maurischen Alcäsar
Viejo im S., von welchem außer einigen Türmen wenig übrig geblieben
 ist, jetzt Gefängnis (Cärcel), und dem von Alfons XI. 1328
erbauten Alcizar Nuevo im N., jetzt Hospital Militar, Bei der Süd-Ecke
 des letztern ist der Eingang zu der Huerta del Alchzar (Privatbesitz),
 mit Granat- und Feigenbäumen, der Torre de Paloma im
SW. und der Torre del Diablo im NO.
Der Triunfo de San Rafael (Pl. © 4) , eine von dem Standbild
des Erzengels Raphael gekrönte Säule auf hohem Sockel, wurde
4765 zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt von den französischen
Künstlern Graveton und Verdiguier errichtet, Weiter unterhalb die
verfallene Puerta del Puente, ein unter Philipp II. an Stelle des ehem,
Tors Böb al-kantara erbauter dorischer Triumphbogen, mit Rehefs,
Die neuerdings wiederhergestellte sechzehn bogige * Brücke (Pl.
C D 4), ein maurischer Bau auf römischen Fundamenten, 223m lang,
verbindet Cördoba mit der südl. Vorstadt Campo de la Verdad, Der
mächtige Brückenkopf Calahorra oder Carrahola (das iberische Callagurris)
 ist ebenfalls maurischen Ursprungs. Von dem linken Ufer,
etwas unterhalb der Brücke, hat man einen schönen Blick auf die
Moschee, deren Steinmasse, überragt von dem Renaissancecoro und

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