364 Route 45.

CORDOBA.

Museum,

dem Glockenturm, sich malerisch von der Sierra de Cördoba im N.
abhebt, und auf die maurischen Wassermühlen.
Am r. Flußufer entlang führt die Ronda de Isasa (Pl. DE 4,3)
bei einem Wehr mit maurischen Mühlen und an der Capilla de los
Märtires vorüber auf den großen Campo de Madre de Dios (N
Bei dem nahen Santuario de Nuestra Sefiora de Fuensanta (PL F 3)
wird am 8,-10, September ein berühmtes Fest gefeiert. — Man
wende sich von hier nördl, zu der Kirche EL Carmen (Pl. E F 2), mit
Altarbildern von Valdes Leal (S. 1xxxyıt).
Nicht ganz unbedeutend ist das Museo provincial de Bellas
Artes (Pl. D 3; Trkg. 50 c.), mit römischen (zwei Kaiserbüsten),
westgotischen (merkwürdiges Jagdrelief) und maurischen (Bronzehirsch,
 etwa aus dem xm. Jahrh.) Skulpturen, Architekturstücken
und Inschriften, iberischen Waffen usw. Die Gemäldesammlung
enthält gute Bilder von Ribera (1. Ruhe auf der Flucht, 2, Anbetung
der Hirten; vgl. S. 1xxxv), Saavedra y Castillo (56. Verleugnung
Petri, S.LXXXviT), Zurbarän u, a, In der 1904 eingerichteten modernen
 Abteilung sind Bilder und Zeichnungen von Ceöspedes, Juan de
Mena, Inurria, Ferrän, Münoz, Lucena, Carnelo. — Auf dem Platze
vor dem Museum steht ein Brunnen mit einem Füllen (span, potro),
dem aus Cervantes bekannten Wahrzeichen Cördobas. — Der Palacio
de Don Jerdnimo Päez, weiter westl. an dem gleichnamigen Platz
(Pl. € D 3), hat ein verwittertes Renaissanceportal,
Ausflüge, Nach der Huerta de los Arcos mit schöner Aussicht auf
Stadt und Umgebung (Wagen hin u, zurück in 2-21/2 St., 10 p. 3; steiler Weg).
— Nach den Zrmitgs de Valparalso, auch Convento Ermitaiio genannt, auf
cinem Vorsprunge der Sierra de C6rdoba im NW. der Stadt (Wagen hin
und zurück 4-5 St., ca. 15p.; akkordieren!); Aussicht schön, die Ermitas
Ohne besonderes Interesse und nur wochent. für Herren zugänglich (Erlaubnis
im bischöß, Palast, S. 363). Man kann damit den Besuch der Quinta de
Arrizafa, der Rizzefa “Abderrahmän’s, gleich im N. der Stadt, verbinden.
— 11/2 St. n.w., in der Sierra de Cördoba, ist der Convento de San Jerdnimo,
jetzt Irrenanstalt, erbaut 1405 wahrscheinlich aus den Ruinen der einst
weltberühmten Medinat az-Zahrd (Cordoba la Vieja), wo ‘Abderrabmän ML
für seine Geliebte az-Zahrä ein mit dem höchsten Luxus ausgeschmücktes,
rast stadtartiges Landhaus errichtet hatte, Seit 1910 hat man begonnen,
die alte Stadt auszugraben, Eine Beschreibung ihrer Wunder gab der
arabische Geschichtsschreiber Al-Makkari (+ 1630). — Ausflug nach Almodövar
 8, S. 374,
Von Cordoba nach Almorchön, 135km, Eisenbahn (hauptsächlich
für den Kohlentransport aus dem Gebiet von Belmez) in 51/2-73/4 St., für 17.15,
12.90, 8.60 p. Zunächst durch Olivenpflanzungen in Windungen zur Sierra
de Cördoha aufwärts, über den Bach Pedroche und durch drei Tunnel. — Bei
(13km) Balanzona großartiger Rückblick auf Cördoba und. Andalusien, Zwei
Tunnel, — 23km Öbejo, — 31km Väcar (578m); r. die Ruinen des maurischen
Kastells, — Dann durch drei Tunnel hinab in das Tal des Guadiato, welcher
aus dem Hochlande Estremaduras durch die Sierra Morena bricht. — 44km
Aihondiguilla. Am 1. Ufer des Flusses aufwärts, neben gezackten Felshöhen,
53km Espiel, Man erblickt den Burghügel von Belmez: r. eine Anzahl
Kohlenbergwerke. — 70km Cabeza de Vaca,
72km Belmez (490m), aufblühende Stadt von 8900 Einw., 1km Östl.,
neben dem malerischen Burgberge, dessen Kastell mit denen von Puente Ovejunda
 (zur Römerzeit Mellaria, »„Honigstadt“), Kspiel, Nevalo, Villaviciosa und
ÄAlmodövar (S, 374) einst eine Verteidigungskette der Mauren bildete, — In