MOÖNTILLA’ “46. Route, 365

der Umgebung von Belmez und bei Pefarroya (s. unten) bedeutende Kohlenfelder;
 außerdem Kisen-, Blei- und Kupferbergwerke,
79km Pefiarroya, auch Mina In Terrible genannt, Knotenpunkt für eine
Schmalspurbahn nach Fuente del Arco (S. 448; 69km, in ca, 4 St.) und eine
Minenbahn nach Congquista (93km).
Bei der Weiterfahrt; hat man 1], die Ausläufer der Sierra Morena, z. T.
zackige Schieferfelskämme., Man befindet sich bereits in dem zentralen
Hochlande, einer fast nur von Wanderschafen (S. 436) belebten, schwachbevölkerten
 Landschaft, Die einzigen Bäume sind die Korkeiche und die
Encine (S. 300). Man gelangt aus dem Quellgebiete des Guadiato in das
des Zujar und des Guadiana, — 95km Valsequiilo (ca, 680m), mit mehreren
Bergwerken, 116km Züjar, Station für die ca, 10km s.ö, gelegene Stadt
/Hinojosa del Duque. Die Bahn überschreitet den Züjar. Westl. die Sierra
del Pedroso. — Zuletzt durch das Hügelland der Sierra de Almorchön nach
(135km) Almorchön (5, 448).

46, Von Cördoba über Puente Genil und Bobadilla
nach Mälaga,

198 km. Eisenbahn (Estaciön de Madrid, S. 356) in 4-7 St, für °6.55,
19.95, 12.10 p.; Bahnrestaurants in Puente Genil und Bobadilla (Speisestation).
Der S. 316 gen. Luxuszug führt Mo, und Fr. einen direkten Schlafwagen
für Mälaga (Gebühr 27,15 p. ; Madrid-Mälaga 635km in 14 St, ; in umgekehrter
Richtung Mi. u. So.). — Ein Bahnbeamter übernimmt unterwegs die Zustellung
 der Koffer in die Gast- und Privathäuser von Mdlaga (!a-1/o p. das
Stück); da sich die Gepäckausgabe auf dem dortigen Bahnhof gewöhnlich
verzögert, übergebe man ihm den Cepäckschein gegen Quittung.
Die Bahn berührt die Haltestelle Za Cercadilla (S, 356), überschreitet
 den Guadalquivir auf 200m 1, Brücke und führt durch das
von dem gelben Guadajoz durchflossene Hügelland der Campiha,
Rückblick auf Cördoba, die gleichnamige Sierra und Almodövar
(S. 374). — 8km Valchillön, Knotenpunkt für Cddiz (S, 408),
Mehrmals über den Quadajoz, — 24km Torres Cabrera, — Jenseit
 (34km) Fernin Nüniez beginnen Wein- und Olivenpflanzungen,
die bis über das Flußtal des Genil hinausreichen,
50km Montilla (355m), hochgelegene Stadt von 13600 Rinw.,
mit einem Palast des Herzogs von Medinaceli, Geburtsort des „Gran
Capitän“ (S. 334 u. 358). Das nahe Montemayor entspricht dem
alten Ulia. — Die Bahn umfährt die Stadt an der Ostseite. L. erblickt
 man die Sierra de Montilla, deren Weinberge den berühmten,
dem Jerez (S. 410) ähnlichen weißen Wein (amontillado) erzeugen.
Dann abwärts über das Flüßchen Cabra (S, 354) nach
57km Aguilar (de la Frontera), Stadt mit 13 200 Einw. und einer
maurischen Burgruine, ebenfalls berühmt durch „Montillaweine“
und Oliven, L. Blick auf die Sierra Nevada. Später r. die kleinen
fischreichen Seen ZoRar und Rincön, von Ölbäumen umgeben, 1.
die Maurenburg Anzur, jetzt Schloß der Herzöge von Medinaceli,
In der Nähe sucht man das antike Munda, wo Caesar 45 vor Chr, die
Söhne des Pompejus schlug, — 73km Campo Real. ,
76km Puente Genil, Knotenpunkt für die Bahn nach Espelüy
(R. 43). Station für die 3km n.w. gelegene Stadt (12 900 Einw.). die