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Lage.

MALAGA. 47. Route. 369

jesonderen Ruf der süße Pedro Ximenes und die Muskateller Dulce und
Lägrimas. — Die berühmten ROsInenN (pasas; latein, wwae DAassaeE, ausgeyreitete,
 getrocknete Trauben) erhält man, in hübschen Kisten verpackt,
jei Pries, Rein, Frömke, Küstner u. a. Versendung direkt mit den hanseıtischen
 und englischen Dampfbooten,
Dampfschiffe. Mälaga steht mit allen Mittelmeerhäfen, Frankreich,
Ingland, Norddeutschland, Amerika u, a, Ländern in direkter Verbindung,
Die Compaflia Trasalläntica (Agentur: Viuda de Ant. Duarte, Calle de
Atarazanas 2) bietet 3mal monatl. Gelegenheit nach Cädiz, Halt’s Line
'Hijos de Ignacio Morales, Cortina de Muelle 29) 1mal wöch, nach Gibraltar,
SAdiz und Lissabon, die Socit&amp;t&amp; Generale de Transports maritimes (Pedro
36mez, Calle de Josefa de Ugarte Barrientos 26) allmonatl. nach Gibraltar,
Jie Compagnie .de Navigation Mixte (gleiche Agentur) 2mal monatl. nach
Tanger und Oran, die Vapores Correos de Africa (Agenten Hijos de Morales,
3, oben) allwöch. nach Melilla. Von den fast täglich verkehrenden spanischen
Küstendampfern zwischen Barcelona und Bilbao sind die der Compaiifa
Valenciana (Agenten Hijos de Morales, 8. oben) noch die besten. Die
Agentur Baquera, Kusche &amp; Martin, Cortina de Muelle 71, erteilt über
alle Schiffahrtsangelegenheiten gern Auskunft,
Bei beschränkter Zeit (11/2 Tage): I. Tag. Vorm. Alameda, Park,
Hafen (S. 370, 371), Kathedrale (S. 3711), Aussicht von deren Turm oder vom
Bibralfaro (S. 378). Nachm. Cementerio Ingles, Caleta und Palo (S. 3789). —
{L Tar. Ausflug nach La Concepeion (S, 374).

Möälaga, Provinzhauptstadt und Bischofssitz, einer der. ältesten
and berühmtesten Mittelmeerhäfen, mit 133 000 Einw., liegt male-‘fisch
 an den letzten Ausläufern der Höhenzüge, welche in einem
23, 75km 1. Halbkreise als Sierra Tejea, S. de Alhama, 8, de Abdalajis
and S, de Mijas die weite Bahfa de Mälaga umspannen. Der innere
Teil dieser Bucht wird im O0. von der Punta de los Cäntales, im W.
von der Torre de Pimentel bei Torremolinos geschlossen; in ihrer
Mitte tritt der Göralfaro, der Burgberg von Mälaga, bis dicht an
jen Hafen. Der Guadalmedina (arabisch: „Stadtfiuß“), dessen Rambla
lie Altstadt von den westl. Vorstädten scheidet, schwillt nach Regenzüssen
 stark an und ist dann imstande, große Verheerungen anzurichten;
 durch seine Ablagerungen schiebt er das Meeresufer immer
weiter vor. Im W. dehnt sich die Vega oder Hoya de Mälaga aus,
Jeren Üppigkeit erstaunlich ist. Orangen, Feigen, Zuckerrohr, Baumwolle
 gedeihen vortrefflich, ebenso Melonen, Mandeln, Granatäpfel,
Bananen, süße Kartoffeln (batatas), Kaktusfeigen (higos chumbos),
Dliven, Chirimoyen (Anona cherimolia), japanische Mispeln (Photinia
 japonica). Die Ausfuhr beginnt Mitte August und ist besonders
 stark im September. Die Weine werden hauptsächlich in
der Axarquia (8. 367) im NW., sowie auf den Montes de Mälaga
und dem Berge von Colmenar (S. 374) im NO, gezogen. Die Lese
beginnt im September, die Verladung im Dezember. — Zu diesen
natürlichen Reichtümern tritt eine alljährlich wachsende Industrie
in den westl. Vororten. Zahlreiche Zucker- und Baumwollfabriken
bieten einen in Andalusien ungewöhnlichen Anblick. Zu erwähnen
sind u. a. die Baumwollenfabrik (Fäbrica de algodones) von Larios
beim Barrio de Huelin, mit prächtigen Gartenanlagen, und die
Zuckerfabrik von Heredia, — Im O, dehnen sich die Villenvororte,
las Fremdenviertel der Stadt, aus.