en

Ad

an,

m,
An

NM,

nut


0

U” a

37

1-g-



3:
L
n
x

Di
Ve
L
3

Gibralfaro.. MALAGA, 47. Route. 373
Victoria (Pl. D E 2) zweigt östl. die Calle de Ferrandiz ab, der Anang
 des Camino Nuevo, 8. unten.
Wer Schmutz und bettelnde Kinder nicht scheut, steige vom
Riegoplatze s.ö. durch die ärmliche Calle del Mundo Nuevo hinauf
‚u der Einsattelung Coracha („Ledersack“) und zu der maurischen
Burg Alcazaba (Pl. D 3; 8. 341), deren Ruinen großenteils von
Zigeunern bewohnt werden. Man hat sich diese Hügelstadt, die
mit dem Gibralfaro durch Doppelmauern verbunden war, als den
ältesten (phönikischen) Teil von Mälaga zu denken. Aus der mauschen
 Zeit sind nur geringe Reste erhalten, namentlich der Arco
de Cristo im SW., oberhalb der Aduana (S. 371), und die Torre de
'@ Vela, auf der am 18. August 1487 (8. 370) das christliche Kreuz
sufrenpflanzt wurde.

Der *Gibralfaro (Pl. E 2, 3; 170m; „dschebel“ Berg, „pharos“
Leuchtturm), dessen älteste Befestigung bis ins XII, Jahrh, zurückzeht,
 bietet eine umfassende Aussicht, bei ganz klarer Luft südl. bis
zu den Bergen von Melilla, Man steigt von der Coracha (s. oben)
ziemlich bequem hinauf. Zum Eintritt ist die Erlaubnis des Kommandanten
 erforderlich, die man vorm. gegen Vorzeigen einer
Visitenkarte im Gobierno Militar, Alameda de Colön 2 (PL. B 4, 5),
arhält, Die Umwanderung der alten Ringmauer bietet dieselben
Blicke, ist aber ziemlich beschwerlich. — Man kann östl. zu der
Zinsattelung am Cerro Colorado (PL F 2) hinabklettern und von da
antweder zum Camino Nuevo (s. unten) oder zur Avenida de Pries
{s. unten) hinabgelangen. Besser kehrt man zur Coracha zurück und
steigt von hier östlich hinab.
Am Fuß des Gibralfaro zieht sich, beim Stierzirkus (S. 871)
beginnend, der Paseo de Reding (Pl. EF3) hin, der den Zugang
zu den Villenvororten im O, der Stadt, mit den S. 368 gen. Pensionen,
bildet (Straßenbahn s. S. 368). In seiner Fortsetzung, der Avenida
Je Pries (Pl F 3), ist 1. der protestantische Friedhof, XCRMEN-EERIO
 InGLEs (Pl, F 3), 1830 angelegt, mit englischen, deutschen
and skandinavischen Gräbern, die z, T. mit Muscheln bedeckt sind;
ain Denkmal erinnert an den Kapitän Kretschmann und die andern
3eim Untergang der Gneisenau (S. 371) Verunglückten,
Das Villenviertel Caleta (Pl. F 43) zeichnet sich durch hübsche
Gärten am Paseo de Sancha (Pl. G 3) aus. An seinem Ostende,
zurz vorm Hot.-Rest. Hernän Cortes (S. 368), wo Mietwagen halten,
zweigt 1. der Camino Nuevo ab, auf dem man um den Nordabhang
des Cerro Colorado zur Stadt zurückkehren kann (s. oben). Weiter
folgen diesseit des Arroyo de la Caleta die schönen Villenviertel
Limonar und Higueral, jenseit, n.w. des maurischen Castillo de Santa
Catalina, das Villenviertel Miramar (Pl. G H 1,2). — Die aussichtreiche,
 aber meist sehr staubige Landstraße erreicht 83km jenseit des
Hot. H. Cort6s das Fischerdorf Palo (s. den Karton auf dem Stadtplan),
 wo die elektr. Straßenbahn endet (Kleinbahn 8. S. 374).