mit dem Alchzar. SEVILLA. 49. Route. 388

umfassende Restauration erfolgte 1624 unter Philipp 1V. Philipp V.
endlich, der hier zwei Jahre in gänzlicher Zurückgezogenheit verlebte,
 legte 1733 den Apeadero und den Fischteich an. Ferdinand VI,
errichtete die Ofleinas über den Bädern der Padilla (S. 384/5).
Die Schäden des Brandes vom 3.1762, der u. a. einen großen Teil
der Artesonadodecken zerstörte, wurden erst im xıx. Jahrh. ausgebessert,
 Inden J. 4855-89 hat man den alten Farbenschmuck vielfach
erneuert, z. T, mit willkürlicher Entlehnung von Motiven aus der
Alhambra. Nach allen diesen Wandlungen kann der Alcäzar zwar
nicht mehr als ein treues Abbild ‚des Mudejarstils gelten, aber die
unverwüstliche Schönheit der Fassade am Patio de la Monterfa, des

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Mädchenhofes und des Gesandtensaales gewährt auch dem kritischen
Betrachter noch immer einen reichen Genuß. .
Das Äußere des Alcizar mit den kablen Mauermassen und den
hohen, zinnenbekrönten Ecktürmen hat noch den mittelalterlichen
Burgencharakter. Den Eingang bildet das Portal in der SO0.-Ecke
der Plaza del Triunfo. Man durchschreitet den mit Orangen bepflanzten
 Patio de las Banderas, wo Peter der Grausam® (S. 381)
einst zu Gericht saß, und gelangt geradeaus ZU dem Apeadero,
einem von gekuppelten Säulen getragenen Torgewölbe. Von hier
geht es 1. zu den 5. 384 erwähnten Gärten, x. an dem mit Palmen
bepflanzten. Jardin del Crucero vorüber nach dem Patio de la Monlerfa,
 dem Hof der kgl. Leibgarde („monteros de Espinosa“).
An den Leibgardenhof grenzt einerseits die (rerschlossene) Sala
de Ia Justieia, anderseits die *Hauptfassade des innern Alcäzar,