UTRERA. 51. Route. 409

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N, 1xxvırr) und Palast der Herzöge von Arcos, Knotenpunkt für die
Bahn von La Roda (Granada-Sevilla, S. 366).
103km Paradas, 114km Arahal, Über den Guadaira, — 128km
Empalme de Morön, Knotenpunkt für eine Zweigbahn (19km, in
ca, 3/4 St.) nach der am T. Ufer des Guadaira und am Fuße der Sierra
de Morön gelegenen Stadt Morön de la Frontera, dem Arumi der
Alten, mit Trümmern einer Maurenburg und großen Kalkstein- und
Marmorbrüchen. — Bei ganz klarem Wetter ist in weiter Ferne die
Sierra Nevada sichtbar. — 144km Ütrera, 8. unten.
Von Sevilla bis Utrera meist fruchtbare Landschaft, mit
Orangen-, Granaten- und Olivenpflanzungen, Die Bahn überschreitet
den Guadaira; jenseit des Guadalquivir die Höhen von San Juan de
Aznalfarache (S. 404) und Coria (S. 404). — 14km Dos Hermanas,
mit Landhäusern der Sevillaner. Im SO, erblickt man die oben gen.
Sierra de Mor6n und die Sierra de Algodonales,
31km Utrera (Bahnrest.; Gasth, : Ledn de Oro, F. del Santtsimo),
teiche Stadt von 15000 Einw., die Landwirtschaft, Vieh- und Schafzucht
 betreiben, im Mittelalter mit unbeschränktem Asylrecht für
Verbrecher (daher das Sprichwort: mata alrey y vete &amp; Utrera, „morde
den König und geh nach Utrera“). Die Hauptkirche Santa Marta de
I@ Mesa, auch la Asuneidn genannt, hat einen weithin sichtbaren, im
Xxvmnt, Jahrh. erbauten Turm und im Innern das Grabmal des Diego
Ponce de Le6n. Bei dem Bilde der Virgen de 1a Consolaeciön im
Convento de los Minimos außerhalb der Stadt Andet am 8, September
die S. 379 gen. kirchliche Feier und Feria statt,
Bei Facialcdzar, unweit Utrera, lag das alte Salpensa, dessen Stadtrecht
Aus der Zeit Domitians zusammen mit dem von Malaca gefunden wurde (8. 86).
Die nachfolgenden Kilometerzahlen gelten von Sevilla aus. Die
Bahn senkt sich, den Arroyo de a Antigua überschreitend, zur Niederung
 des Guadalquivir. Kurz vor (43km) Alcantarillas erblickt
man r. die römische Brücke mit ihren Türmen, Der kleine Fluß ist
der Salado de Mordn. Weiter durch ein ausgedehntes, salzhaltiges
Sumpfgebiet (marisma), auf dem die Stiere für die Arena gedeihen,
im Sommer ein schwarzbraun verbranntes Heideland. — dökm Las
Cabezas de San Juan: das Städtchen 3km 1. auf einem spitzen Hügel.
Später erblickt man 7. Trebujena und links
72km Lebrija, reiche Stadt mit 10900 Einwohnern, die Nabrissa
Veneria der Römer und Nebrischa der Mauren. Die Hauptkirche, eine
frühere Moschee, enthält einen Retablo von Alonso Cano (die Gemälde
 von Pablo Legote, 1629-36) und die „Mariquita del Marmolejo“,
 eine in die Jungfrau Maria verwandelte römische Statue. In
dem Kreuzgang ein Kruzifix von Montafi6s. Der weit sichtbare hohe
Turm wurde im xvmm, Jahrh, nach dem Muster der Giralda erbaut,
— 84km El Cuervo. L. in 5km Entfernung die Ruinen der Maurenburg
 Melgarejo und des früheren Kartäuserklosters Gigonza. — Weites
Getreide- und Hügelland, darauf eine Buschheide, die Lianos de
Caulina, mit Pinien, Zwergpalmen und dem Hippodrom von Jerez,
Bodekera Spanien u. Portugals 4. Aufl nn